Der Kollege
Gabriel Nemeth hat ja kürzlich etwas durchwachsene Erfahrungen mit
"Books on Demand" (BoD) gemacht. Hier
geht´s zu seiner Besprechung des nicht allzu phantastischen Fantasy-Romans
"Elfenmond" von Guido Krain. Doch nach Meinung des Münchener
Publizisten Andreas Mäckler lassen sich Bücher erfolgreich vermarkten,
indem sie immer erst dann produziert werden, wenn auch tatsächlich
nachgefragt wird.
Mäckler
hat bereits Ratgeberbände für Theaterautoren, für Dissertationen,
Magister- und Diplomarbeiten, für Vereine und Bürgerinitiativen,
für Lyriker und für Reprints verlegt. Weitere14 Bände etwa für Selbsthilfegruppen
oder Märchenautoren sollen folgen. Bücher wie die Ratgeberbände
von Mäckler lassen sich tatsächlich auch unabhängig von BoD recht
einfach und preiswert produzieren, denn sie sind immer nach dem
selben Schema aufgebaut.
Das
vorliegende Buch heißt zwar "Books on Demand für... Comic-Zeichner",
doch nach dem kurzen Vorwort folgen allgemein gehaltene Texte, die
auch an Märchenonkels oder Selbsthilfegruppen gerichtet sein können.
Zum Abschluss folgt noch ein halbwegs informatives Interview mit
dem nicht weiter bekannten "Jülicher Comic-Zeichner Cania",
der die Druckqualität bei BoD bemängelt, ansonsten aber noch nicht
sagen kann, ob sich die Sache für ihn rechnet oder nicht. Den Abschluss
bzw. die zweite Hälfte des Buches bildet dann eine recht gut zusammen
getragene Adressenliste. Insgesamt also ein eher allgemein gehaltener
Ratgeber zu einer insgesamt noch längst nicht ausgereiften Veröffentlichungsidee.
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