Wer kennt
ihn nicht, den realistisch leidenden Working-Class-Hero Bruce Willis?
Es ist schon beeindruckend, wie er sich in "Stirb Langsam"
die Glasscherben aus seinen blutigen Füssen zieht (mit solchen Kleinigkeiten
hätten sich Stallone und Schwarzenegger gar nicht erst beschäftigt)
und genauso beeindruckend ist er mittlerweile auch, wenn er unauffällig
aber wirksam in "The Sixth
Sense" agiert.
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Annette
Kilzer schildert in der ersten Hälfte ihres reich und gut bebilderten
Buches wie Willis zunächst große Popularität durch die TV-Serie
"Moonlightning"
("Das Modell und der Schnüffler") erfuhr und ihm dadurch
der dauerhafte Sprung auf die große Leinwand gelang. Kilzer erzählt
in diesem Teil des Buches eher die Biographie von Willis und hält
sich mit den einzelnen Filmen nicht lange auf.
Dafür kommen dann in der zweiten Hälfte des Buches insgesamt 27
andere Autoren (darunter Georg Seeßlen und Michael Althen) zu Wort,
die teilweise recht originelle Besprechungen zu den einzelnen Willis-Filmen
beisteuern und sich manchmal auch darauf beschränken einzelne markante
Szenen zu beschreiben und dabei gleichzeitig zu interpretieren.
Durch diese Vielfältigkeit wird das Buch zu einer sehr abwechslungsreichen
und plastischen Schauspieler-Biographie, die den meisten anderen
Werken dieses Genres (etwa den oft etwas eintönig-lustlosen Büchern
der Heyne-Filmbibliothek) deutlich überlegen ist.
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