Marcel
Feige ist ein ebenso fleißiger wie vielfältig interessierter Lexikon-Autor.
Neben diesem Werk stellte er für den selben Verlag noch Nachschlagewerke
zu Themen wie "Aliens", "Fantasy", "Piercing"
oder "Stephen King" zusammen.
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Die Erstauflage seines “großen
Comiclexikons“ erschien 2001 und wurde in Fachkreisen teilweise
sehr negativ aufgenommen. Nicht jeder hätte in so einem Werk
eine Aufstellung von 285 "Lustigen Taschenbücher"
(unter "w" weil "Walt Disneys Lustige Taschenbücher")
oder gar eine zehnseitige Auflistung sämtlicher 1253 Gimmicks
aus "Yps" vermutet. Dies roch etwas nach Zeilenschinderei.
In der Neuauflage von 2005 wurden diese Einträge dann auch
herausgenommen. Trotzdem hat das Buch in seiner neuen (kleineren)
Form einen über 200 Seiten stärkeren Unfang. Zudem hat
Feige noch fünf Co-Autoren bemüht, die allerdings ebenfalls
bisher noch nicht als Comicexperten hervorgetreten sind.
Etwas seltsam mutet auch in der Neuauflage an, dass Zeichner wie
Hergé, Peyo, Fil oder Vance unter ihren richtigen Namen (also
unter Georges Rémis, Pierre Culliford oder William van Cutsem)
aufgeführt werden (dass Fil in Wirklichkeit Felix Ingo Leuterstedt
heißt, wollen wir hingegen nicht so recht glauben). Doch ansonsten
ist das Buch in seiner neuen Form deutlich fundierter und verfügt
über einen hohen Gebrauchswert.
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