Nach Walt Disneys Tod im Jahre 1966 geriet dessen Firma ziemlich ins Trudeln. Die Frage "Wie hätte es Walt gemacht?" lähmte die Kreativität des ganzen Unternehmens und sorgte dafür, dass die Filme aus dem Hause Disney immer formelhafter, durchschnittlicher und erfolgloser wurde. Dies änderte sich erst als Anfang der achtziger Jahre Michael Eisner "Chief Executive Officer" des Unternehmens wurde und sogar damit begann Disney-Kindersendungen zu moderieren.
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Im vorliegenden Buch schildert Eisner
nun, wie er den maroden Riesen wieder auf Trab brachte. Die Tipps
in Kurzform: Den Synergie-Effekt nutzen, also die Disney-Läden machen
Werbung für neue Vergnügungspark-Attraktionen und neue oder wieder
aufgeführte Filme. Die Filme wiederum dienen als Vorlage für Vergnügungspark-Attraktionen
und Produkte, die in den Disney-Läden gekauft werden können. Außerdem
ist es sehr viel leichter, einen motivierten Mitarbeiter zu bremsen,
als einen nicht motivierten Mitarbeiter zu motivieren.
So einfach ist das Ganze, auch
wenn es zu einigen Bypass-Operationen führen kann. Insgesamt ist
das Buch jedoch scheinbar recht offen und uneitel geschrieben. Hauptsächlich
in den etwas polemischeren Passagen, die sich mit Eisners Konkurrenten
Jeffrey Katzenberg (dieser macht jetzt Zeichentrickfilme für Spielbergs
Firma "DreamWorks") auseinandersetzten, ist Vorsicht angebracht.
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