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Das Cover ziert ein Bild mit Toshiro Mifune als
“Samurai“ aus dem gleichnamigen Film, auf der Rückseite
ist ein putziges Motiv aus einem Godzilla-Film von 1966
zu sehen, der angeblich bei uns “Das Monster aus der Tiefe“
hieß, doch hier eher unter dem Titel “Frankenstein und die
Ungeheuer aus dem Meer“ gezeigt wurde. Nicht gerade die besten
Voraussetzungen für ein Buch, das antritt um zu zeigen, dass das
japanische Kino mehr als die “gesammelten Werke Akira Kurosawa“
und "schlecht synchronisierte Horrorfilme“ zu bieten hat.
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Das in zehn Kapiteln gegliederte Werk beschäftigt
sich zwar auch ausführlich mit “Chanbara & jidai-geki“
(Samurai-Filmen), “Kaiju-eiga“ (Monster-Filmen) und natürlich
mit Animes (muss wohl nicht mehr übersetzt werden), doch
es geht auch um “Komödien, Musicals & Liebesgeschichten“
oder um “Yakuza-Melodramen“. Interessant auch die Einleitung,
die sich mit den Kindertagen des japanischen Films beschäftigt.
So gab es in Stummfilmen – im Gegensatz zum auf Zwischentiteln
setzenden westlichen Kino – während der Vorführungen
die Stimmen von Benshis zu hören. Diese Sprecher
wurden teilweise selbst zu Filmstars und kamen noch bis Mitte
der Dreißiger Jahre zum Einsatz.
Für das Buch spricht – wie
bei allen Produkten des Taschen Verlages – auch die äußerst opulente
Bebilderung. So gibt es neben großformatigen Fotos (leider oft
aus Filmen in denen im Text nicht viel eingegangen wird) auch
allerlei kuriose Plakate zu bestaunen. Insgesamt macht das Buch
in Wort und Bild neugierig auf “Japanese Cinema“.
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