Mit diesem
reich bebilderten Roman (und in einem etwas geringeren Maße mit "Käpt´n
Blaubär - Der Film") bewies Walter Moers, dass er nicht nur
überzeugt, wenn er (wie etwa beim "Kleinen
Arschloch" oder bei "Adolf") hart und gemein ist.
Mindestens genauso lesenswert ist er als Erzähler planvoll durchgeknallter
Fantasy-Geschichten.
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Während
mit "Ensel und Krete"
bei Eichborn bereits ein weiteres Buch mit Abenteuern auf dem Kontinent
Zamonien erschienen ist, liegen jetzt die ersten 13 ½ Leben des
Käpt´n Blaubärs auch als Taschenbuch vor. Mit diesem Buch wollte
Moers, dem die gewaltige Präsens seiner Figur (in der "Sendung
mit der Maus" oder als Werbeträger der Post) langsam schon
etwas unheimlich wurde, den Käpt´n Blaubär für sich neu zurückerobern.
Dies gelang ihm aufs vortrefflichste und "Die 13 ½ Leben des
Käpt´n Blaubär" ist wohl das phantasievollste Werk seit langer,
langer Zeit und lässt sogar Michael Endes ähnlich fabulierfreudige
"Unendliche Geschichte" ganz schön blass aussehen. Dies
liegt sicherlich hauptsächlich daran, dass uns Moers kein Gleichnis
auftischen möchte, sondern uns einfach teilhaben lässt an seiner
unberechenbaren Phantasie. Mit "Rumo"
und "Die Stadt
der Träumenden Bücher" folgten weitere zamonische
Werke.
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