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Perry Rhodan und Atlan haben wieder einmal eine ganze Menge zu tun, sie müssen nicht nur zwecks Rettung der heimischen Milchstraße vor verheerenden Weltraumbeben mittels eines Umwegs über die kosmischen Burgen die legendäre Materiequelle finden und dem wohl doch nicht so allmächtigen “Geistesriesen“ ES helfen , sondern bekommen es auch mit Weltraumflibustiern zu tun …und Mausbiber Gucky wird etwas mächtiger, als ihm selbst guttut.
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Dieser Band strotzt trotz einiger Längen geradezu vor spannungsreichen Höhepunkten, die einzelnen Romane (Im Original Nr. 928, 931-934, 936-938) bestechen durch atmosphärische Dichte und viele denkwürdige Szenen. Er stammt aus der “Weichen Welle“ von Exposé-Autor William Voltz, die schrittweise –nicht zur Freude aller Fans- die militaristischen Plots der 60er von Perry-Papa K. H. Scheer ablöste. Auch ich gehöre zu denjenigen, die das„“Golden Age“ für die mit Abstand beste Periode der Serie halten, trotzdem war auch die Voltz-Ära noch sehr lesenswert. Er verstand sich bestens darauf, gewaltfrei Spannung zu erzeugen, im krassen Gegensatz zu den zeitgenössischen Perry-Autoren, die sich nicht zwischen Perry Rhodan, dem Feldherren, und Perry Rhodan, dem galaktischen Gutmenschen entscheiden können. So müssen heutzutage eben öfter mal “wertlose“ Klone dran glauben, um die Blutrünstigkeit der Leser zu befriedigen, und der humanistische Gedanke ist auch gewahrt… irgendwie. Da könnte sich so mancher Autor beim Voltz eine Scheibe abschneiden, wie die Lektüre des aktuellen Silberlings beweist.
Fazit: Der krampfhafte Versuch von Bearbeiter Hubert
Haensel, die Sprache zu modernisieren ist beim vorliegenden Band
leider stärker spürbar denn je und nicht nur absolut überflüssig,
sondern auch ein Affront gegen die damaligen Autoren. Nichtsdestotrotz
wissen die hier nachgedruckten Heftromane auch noch nach 30 Jahren
zu überzeugen. Feine SF aus deutschen Landen.
Stefan Meduna
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