Wie bereits
üblich innerhalb der Filmbibliothek des Europa Verlages ("Künstliche
Welten" und "Teen Scream")
informiert auch dieses Buch in einer sehr kompakten Form. Unterstützt
durch passend ausgewählte Fotos verläuft die Biographie Sean Connerys
ungefähr ebenso rasant wie einer seiner James Bond-Filme.
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Die
Jugend in der Armut eines Industrievorortes von Edinburgh härtete
Connery und qualifizierte ihn dadurch für die Rolle seines Lebens.
Zum Vorsprechen für "James Bond
jagt Dr. No" erschien er in lässigen Freizeitklamotten
und war nicht allzu freundlich zu den Produzenten Broccoli und Saltzman.
Gerade hierdurch fiel er auf und wurde schließlich ausgewählt.
Den Rummel um 007 war Connery schon sehr schnell leid und er versuchte
sich immer wieder in anderen Rollen. Trotz zumeist guter Kritiken
sollte es eine ganze Weile dauern, bis er als weiser Übervater mit
Filmen wie "Highlander", "Indiana Jones III"
und "Der Name der Rose" auch an der Kinokasse voll überzeugen
konnte. Meist war er nicht unerheblich an der Gestaltung seiner
Figuren beteiligt.
Manchmal wirkt Adolf Heinzlmeiers Buch ein wenig so, als wenn bereits
vorhandene Textbausteine zu einem Buch zusammengeschustert wurden.
Dies würde auch einige Wiederholungen erklären, die bei einem eher
schmalen Buch besonders auffallen. Ansonsten ist "Sean Connery
- Lizenz zum Filmen" jedoch eine gelungene und schlüssig interpretierende
Biographie.
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