Die Brüder Trig und Kale sind Sträflinge auf einem Gefangenenkreuzer des Imperiums, der auf dem Weg zu einem Gefängnisplaneten am Rande der Galaxis strandet. Um dringend benötigte Ersatzteile auszuschlachten, wird eine Kommandotruppe an Bord eines treibenden Raumschiffwracks geschickt. Zurück bringen sie nicht nur die benötigten Teile, sondern auch eine Seuche, die nahezu die gesamte Besatzung und die Sträflinge dahinrafft.
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Nur
die beiden Brüder, Captain Sartoris, die Ärztin Dr.Cody und zwei
uns wohlbekannte Häftlinge namens Han Solo und Chewbacca überleben
die Katastrophe. Doch damit nicht genug: die Toten erwachen als
grauenerregende Zombies zu neuem Leben. Unsere Helden sehen sich
mit dem schlimmsten Alptraum ihres Lebens konfrontiert...
"Stolz und
Vorurteil und Zombies"… "Winnetou
unter Werwölfen"… "Marvel
Zombies"… in der zeitgenössischen Populärkultur gehen
die Untoten um. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis das Star
Wars-Universum an der Reihe war. Das schon vor seinem Erscheinen
heftig umstrittene Experiment darf jedoch als gelungen gelten. Zugegeben:
Ich für meine Begriffe bin nicht wirklich ein Star Wars-Fan.
Die originale Trilogie mochte ich sehr gerne, die neuen Filme fand
ich dagegen schrecklich seelenlos. Die meisten der Star Wars-Comics
und Romane habe ich nie wirklich verfolgt. Begeistert haben mich
allerdings die Computerspieladaptionen wie "Knights of
the Old Republic 1 & 2“. Langer Rede kurzer Sinn: ein Experte
zum Thema Star Wars bin ich weiß Gott nicht, der vorliegende
Roman hat mich aber durchaus überzeugt.
Fazit:
Eine faire Bewertung ist hier natürlich schwierig. Eine tiefschürfende
Problemstudie hat sich bei diesem Werk hoffentlich niemand erwartet,
als amüsanter Zwischendurch-Grusel liest es sich jedenfalls erstaunlich
gut, zumal es ein Erstlingswerk ist. Verfolgt man die Leserreaktionen
im Internet, stößt "Der Todeskreuzer“ bei den Fans
entweder auf helles Entzücken oder heftige Ablehnung, zumindest
kalt zu lassen scheint das Büchlein niemanden. Manch ein Leser argumentiert
mit "Was hat das denn noch mit Star Wars zu tun?“.
Na ja. Was hatten Episode
1-3 noch mit
Star Wars zu tun? Dieser Roman ist zwar ebenfalls ziemlich
trashig, aber zumindest einigermaßen unterhaltsam. Eine Fortsetzung
ist wohl nur noch eine Frage der Zeit.
Stefan
Meduna
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