Der 26-jährige
Steven Soderbergh erhielt 1989 gleich für seinen ersten Spielfilm
"Sex, Lügen und Video" die Goldene Palme in Cannes und meinte:
""Von jetzt an kann es nur noch bergab gehen." Zunächst
schien er Recht zu behalten, denn danach drehte er den grandios gescheiterten
"Kafka" und eine Handvoll weiterer Filme, die keinerlei
Aufsehen erregten. Mit "Out of Sight", "Erin Brockovich",
"Traffic" und "Ocean´s
Eleven" gelang ihm dann dicht hintereinander immer
wieder der Spagat zwischen anspruchsvoller Unterhaltung und kommerziellen
Erfolg.
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Das
vorliegende Buch bietet eine pralle Menge an Hintergrundinformationen
zu diesem ungewöhnlichen Regisseur. Dabei setzten sich verschiedene
Autoren mit Soderberghs Filmen auseinander, wobei es ein wenig verwundert,
dass es tatsächlich soviel mehr über den Pocorn-Film "Ocean´s
Eleven" als über den kleinen aber feinen "The Limey"
zu sagen gibt.
Das Buch bietet aber noch weit mehr, etwa Gespräche mit den Regisseuren
Richard Lester (der Soderbergh interviewte und ein Buch daraus machte)
und Barry Sonnenfeld (der "Out of Sight" produzierte).
Das i-Tüpfelchen ist schließlich, der umfassende Anhang, der auch
Soderberghs teilweise ungenannte Mitwirkung an so unterschiedlichen
Filmen wie "Mimic" "Pleasantville"
oder "Waking Life"
dokumentiert. Ein interessanter gestaltetes Buch über einen Filmemacher
ist somit kaum denkbar.
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