Der kleine
Christopher Robin und seine Plüschtiere inspirierten dessen Vater
Alan Alexander Milne zu den Geschichten um den Bären Winnie-the-Pooh
und seine Freunde. Bei uns ist dieser Teddy sowohl als Walt
Disney-Figur "Winnie Puuh" als auch unter dem Namen "Pu der Bär"
in den Übersetzungen von Harry Rowohlt bekannt. Da der erste Sammelband
mit Geschichten aus dem Hundertmorgenwald 1926 erschien, feiert “Das
große Winnie Puuh Buch“ den 80. Geburtstag des Bären.
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Das
reich und farbig bebilderte Buch erscheint zwar schon unter dem
Label “Disney“, doch es widmet sich auch sehr ausführlich
zahlreichen anderen Aspekten rund um Winnie Puh. So ist die wahre
Geschichte eines kleinen kanadischen Braunbären namens Winniepeg
oder Winnie zu erfahren, den der kleine Christopher Robin regelmäßig
im Londoner Zoo besuchte und nach dem er seinen Plüschbären
benannte. Auch der Illustrator Ernest H. Shepard wird gewürdigt.
Dieser zeichnete bereits 1913 “einen unbekannten Bären“
für das britischen Satiremagazin “Punch“ zeichnete,
der eine frühe Version seiner späteren unverwechselbaren
Illustrationen für “Winnie Puuh“-Kinderbücher
darstellte.
Natürlich wird auch ausführlich (und äußerst exquisit mit Skizzen
und Entwürfen bebildert) auf die Disney-Filme eingegangen. Dabei
werden auch Kreativkräfte gewürdigt, wie z. B. der Zeichner Frank
Thomas oder die Sherman Brüder, die markante Soundtrack komponierten.
Viele Fans von Milnes Bücher (inklusive Harry Rowohlt) finden es
ganz entsetzlich was Walt Disney durch die Verkitschung der Geschichten
den Figuren angetan hat. Doch dieses sehr liebevoll gestaltete Buch
(der Originaltitel “The Little Big Book of Pooh“ klingt viel schöner)
könnte für etwas Versöhnung sorgen.
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