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Batman findet –
wieder einmal mit seiner Bat-Rakete auf Raumpatrouille
– ein verlassenes Raumschiff, welches sich so aus dem Nichts materialisiert
hatte. Und wie es sich herausstellt, ist es ein ganz besonderes
Raumschiff: Es ist von Krypton! Die untergegangene Zivilisation,
die gleichzeitig die Heimat von Superman ist. Aber nicht
nur das – es stellt sich heraus, dass das havarierte Weltraumgefährt
aus der Vergangenheit stammt.
An Bord befinden sich zahllose tote
Kryptonier und wie es scheint, ebenfalls tote Raumfahrer einer unbekannten
Rasse, die kurz vor dem Zeitsprung versucht haben, die Kontrolle
über das Raumschiff zu erhalten. Da alle – bis auf eine! – Rettungskapseln
unbenutzt sind, liegt der Schluss nahe, dass eventuell ein böser
Weltraumterrorist auf der Erde notgelandet sein könnte! Zu allem
Übel stellt sich schließlich auch noch heraus, dass der Außerirdische
vom Planeten Durla ist und somit ein Formwandler, der jede Gestalt
annehmen kann.
Überraschend schnell werden Batman
und Superman fündig und es kommt zur finalen Konfrontation
zwischen dem letzten Sohn Kryptons und dem Durlaner, der den vor
Jahrtausenden begonnenen Krieg zwischen beiden Völkern nun zu Ende
führen möchte.
Die
vorliegende Geschichte ist zeitlich gesehen kurz nach den Ereignissen
von OUR WORLDS AT WAR (dt.: “Weltenkrieg“, ebenfalls Panini)
angesiedelt und auch vom Coverdesign ganz an jenes Großereignis
angelehnt – zum Verständnis der Story “Der große Knall“
braucht man jedoch den Weltenkrieg nicht gelesen zu haben.
Der
nun schon seit Oktober 2003 laufenden Serie Superman/Batman
wird durch den vorliegenden Fünf-Teiler eine solide Episode hinzugefügt
und wieder einmal macht es Spaß der Interaktion beider Hauptcharaktere
zu folgen. Die Dialoge zwischen Batman und Superman
sind pointiert und witzig und nie langweilig.
Ein
netter Schmankerl ist das Auftreten in Nebenhandlungen zweier Batman-Gegner
aus dem Jahre 1966! Beide waren also schon seit 44 (!) Jahren nicht
mehr in Erscheinung getreten. Beide erleben eine zeitgemäße Wiedergeburt
– sowohl vom optischen, als auch von ihren Fähigkeiten.
Die
Zeichnungen von Ardian Syaf erinnern zwar angenehm an Jim Lee –
aber ohne seine Klasse zu erreichen.
Norbert Elbers
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