Bauarbeiter
Jim freut sich immer wieder, wenn er gemeinsam mit seinem Hund Hundi
auf einer neuen Baustelle herumwühlen und Tee aus seiner Thermoskanne
trinken darf. Doch der Job ist durchaus abwechslungsreich, denn seine
Tätigkeit bringt Jim an die seltsamsten Orte, wie etwa Skipisten,
Spukschlösser oder einsame Inseln.
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Seit
5 Jahren erzählt Uwe Neitzel in der “STUZ“, der Studentenzeitung
des Rhein-Main-Gebietes, die teilweise ziemlich abgefahrenen Abenteuer
vom Bauarbeiter Jim. Die Hauptfigur ist wenig mehr als eine fleischfarbene
Kugel mit Bauhelm und vier Strichen die Gliedmaßen darstellen
sollen. Ähnlich simpel sind auch die anderen Figuren wie Hundi
gestrickt.
Doch Neitzel hat innerhalb
seines einfachen Stils zeichnerisch gewaltige Fortschritte gemacht.
Während die letzten Seiten des “Bauarbeiter Jim“-Albums recht
simpel gestrickte Onepager älteren Datums enthalten, wird zur
Eröffnung in einem deutlich ausgereiften Zeichenstil das gewaltige
Epos über die Herkunft von Jims magischer Thermoskanne erzählt.
An Neitels Werken hat der Leser lange zu knabbern. Das liegt allerdings
auch daran, dass er seine Geschichte sowohl durch Sprechblasen sowie
sicherheits- (oder spaßes-) halber zusätzlich noch mit
eigentlich überflüssigen erläuternden Texten erzählt.
Außerdem möchte Neitzel durch heimtückisch gespiegelte
Letteringlettern den “Betrachter zum langsamen Lesen zwingen.“
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