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1992
- lange von “Harry Potter“ - machte sich Clive Barker daran eine
ursprünglich als Kurzgeschichte konzipierte Story in einen
Fantasy-Roman für Kinder zu verwandeln. Die Verlagswelt reagierte
skeptisch, da Barker bisher eher durch leicht perversen Horror -
wie etwa den “Büchern des Blutes“ oder seinen Film “Hellraiser“
- aufgefallen war. Doch “Der Dieb der Zeit“ wurde vor allem in der
englischsprachigen Welt zu einem gewaltigen Erfolg.
Barker
erzählt von dem jungen Harvey Swick, der sich ganz furchtbar
langweilt und fürchtet von der “großen grauen Bestie
Februar“ verschlungen zu werden. Da kommt ihm das Angebot eines
seltsamen Fremden namens Rictus gerade recht. Dieser schlägt
ihm vor einige Zeit in einem paradiesischen Ferienhaus zu verbringen.
Dort geht es auch wirklich himmlisch zu und jeden Tag gilt es nacheinander
alle Jahreszeiten und Festtage zu erleben. Doch Harvey hat trotzdem
kein gutes Gefühl und täuscht sich damit auch nicht...
Mittlerweile
ist auch eine Verfilmung von “Der Dieb der Zeit“ in der Mache. Zuvor
erschien aber bereits eine dreiteilige Comicadaption, die bei uns
gebündelt in einer schönen Hardcoverausgabe erschien und
ergänzt wurde um ein Interview mit Clive Barker und diverse
Skizzen. Barker, der zur Buchausgabe von “Der Dieb der Zeit“ selbst
einige Illustrationen beisteuerte, war sehr zufrieden mit Gabriel
Hernandez “fantastischen Zeichnungen“, die seine Geschichte optimal
aber zugleich sehr eigenständig ins Medium Comic transportierten.
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