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Nicht nur japanische Comics sondern auch japanische Horrorfilme werden
immer populärer. “The Ring“ hat es vorgemacht. Die Verfilmung
des Romans von Koji Suzuki war zunächst in Japan ein Riesenerfolg.
Fortsetzungen, Mangas und TV-Serien
folgten, dann kam ein nicht minder lukratives US-Remake,
dem ebenfalls “Ring 2“ folgte.
Auch “Dark Water“ basiert auf einem Roman von Suzuki und wurde
genau wie “The Grudge“ nicht
nur in Japan sondern auch in den
USA erfolgreich verfilmt.
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Der Manga zu “Dark Water“ beschränkt sich jedoch nicht
wie die Comicversion von “The Ring“ darauf
die aus den Filmen bekannte Handlung nachzuerzählen und etwas
auszuschmücken. Zunächst gibt es einen Prolog, der die Schrecken
der Tiefe beschwört: “Das Meer ist durchschnittlich 3.800 Meter
tief. Da es der Ursprung allen Lebens ist fasziniert es und erschreckt
es uns.“ Ganz besonders wenn menschliche Abfälle eine glibberige
Verbindung mit dem Wasser eingehen und “niemand mehr weiß wo das
Festland aufhört und das Meer beginnt.“
Nach dieser stimmungsvollen Einleitung folgt die aus
dem Kino bekannte Mutter-Kind-Geschichte um den Spuk im heruntergekommenen
Mietshaus. Doch sie endet schon nach 60 Seiten etwas versöhnlicher
als in der japanischen Verfilmung. Es folgen dann noch drei weitere
Shortstories rund um das dreckige Wasser, die den Horror ebenso
geschickt mit Alltagsängsten abschmecken.
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