Das Titelbild dieses Erstlingswerkes verspricht etwas mehr als der erste Blick in das querformatige Album dann hält. Die Figuren sehen ein wenig so aus, als wenn sie von der Spielzeugfirma Playmobil geschaffen wurden. Das Layout ist etwas eintönig und erinnert zunächst an die Gagstrips der Zeitungen. Doch Holger Hofmann möchte mehr als nur Witzchen erzählen. Ihm schwebt ein gewaltiges Fantasy-Epos mit lustigen Figuren vor.
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Der
Auftakt im ersten Kapitel ist dann auch recht gelungen. Die Geschichte
beginnt in einem kleinen Dorf friedliebender Kolkas "zwischen
hier und dort". Plötzlich fallen blutrünstige Kolkas ein und
metzeln alles nieder. Hoffmann beendet das Kapitel mit einem hierzu
passenden Zitat: "Solange man diesseits des Schrecklichen lebt,
findet man Worte es auszudrücken; kennt man es einmal von innen,
findet man kein einziges mehr."
Doch leider bleibt Hoffmann
im weiteren Verlauf völlig diesseits des Schrecklichen. Nach einem
ebenfalls noch recht gelungenen Kapitel um den legendären Kolka-Krieger
Titanius wird es völlig albern. "Tahrzahn, der Herr des Amazombie-Waldes"
hat seinen ersten Auftritt und das Epos verkommt immer mehr zu einer
Ansammlung mehr oder weniger gelungener Gagstrips. Schade!
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