Bereits
im “Der Donaldist“-Sonderheft 55 präsentierte Jürgen Wollina
vom kartografischen Institut “M. Ü. C. K. E.“ (= Meisterhafte
Überarbeitung chaotischer Kartengrundlagen Entenhausen) seinen Plan
der Duckschen Heimatstadt. In “13 Jahren Forschung“ trug er aus den
Enten-Comics von Carl Barks alle geografischen und stadtplanerischen
Details über Entenhausen zusammen und erstellte auf dieser Grundlage
einen Stadtplan.
Dieses
nicht eben kleine Druckwerk sah nur bedingt nach einer tatsächlich
existierenden Lokalität aus, was sich dadurch erklärt, dass Carl
Barks Entenhausen den Gegebenheiten seiner Geschichten anpasste
und nicht umkehrt. Jetzt hat sich der Duck-Verlag Ehapa
der Sache angenommen und Wollinas Plan noch etwas größer reproduziert.
Verziert mit allerlei schönen Carl Barks Bildchen sieht die Sache
schon viel freundlicher und ungefähr so glaubhaft wie eine von dessen
Geschichten aus.
Statt
einer gelehrigen Broschüre wie dem donaldistischen Sonderheft mit
eher nüchternen Texten und einem 24-seitigen BARKS/Fuchstext-Stadtplanregister
(das glücklicherweise auch zum neuen Plan passt), hat Ehapa
den Plan einem bunt bebilderten Büchlein beigelegt. Dieses beschäftigt
sich in Form einer Reiseführer-Parodie mit den schönsten
Sehenswürdigkeiten wie dem Entenhausener Münster “Notre
Duck“, dem Emil-Erpel-Geburtshaus, den verfluchten Gumpensund-Klippen
oder Onkel Dagobert Geldspeichern, von denen es natürlich sieben
völlig verschieden aussehende Exemplare gibt.
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