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Keine faulen
Eier
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| Titel: |
STRAPAZIN
Globi |
| Text
und Zeichnungen: |
Atak, Peter Bäder, M.S. Bastian, Alex Macartney, Jürg Steiner, Gérald Poussin, Rachel Duc, Eugen Fleckenstein, Anna Sommer, Pierre Thomé, Michael Husmann, Diego Balli, Gunter Hansen, Tomas Frey, Matthias Gnehm, Nicolas Mahler, Karoline Schreiber, Karin Lustenberger, Noyau, Gabriel Nemeth, Vera Eggermann, Eduard Steiner, Christoph Abbrederis, Andreas Gefe, Andreas Kündig, Massimo Milano, Martin Woodtli |
| Umfang: |
96 Seiten |
| Format: |
A 5,
gebunden, sw. |
| Preis: |
EUR
15,50 |
| Verlag: |
Globi
Verlag, Binzstr. 15, CH-8045 Zürich |
| Website: |
www.globi.ch
und www.strapazin.ch |
Seit 1932 erscheinen
hauptsächlich in der Schweiz Bildergeschichten mit dem stets im Profil zu
sehenden und ständig karierte Hosen tragenden Papageien Globi. Diese Werbefigur
der Globus-Warenhäuser wurde so beliebt, dass seine in Reimform erzählten
Geschichten auch als Bilderbücher erscheinen und jetzt kommt sogar ein "Globi"-Zeichentrickfilm
in die Kinos. Leicht verspätet zum 70. Geburtstag des Papageien startet im
Gewerbemuseum Winterthur eine "Globi"-Ausstellung. Hierzu ist ein
reichbebilderter Katalog erschienen, der sich durchaus kritisch mit "Globi
und seiner Zeit" (so auch der Titel der Ausstellung) auseinandersetzt.
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Noch
einen Zacken weiter geht der Band "STRAPAZIN Globi". Im
Auftrag des Globi Verlages beschäftigten sich hier zahlreiche namhafte
Comickünstler aus dem Umfeld des Avangarde-Magazins "Strapazin"
mit einer Figur deren "freche Art" sie zwar schätzen,
während sie sich schon immer über seine "spießigen Seiten"
ärgerten. Am dollsten treibt dabei wohl Boni Kohler und Gabriel
Nemeth, der auch maßgeblich am Comic "Globi
im Europa-Park" beteiligt war. In ihrer politisch
erfrischend unkorrekten Geschichte "Globi hilft Amerika"
brechen sie auf sechs Seiten nahezu sämtliche "Globi"-Tabus
und lassen der Figur eigentlich nur noch ihre Einäugigkeit.
Auch die restlichen Geschichten haben (von ganz wenigen Ausnahmen
abgesehen) nicht diesen etwas anstrengenden "Strapazin"-Kunsttouch
(Diego Balli macht sich in "Global Masterpieces" sogar
darüber lustig), sondern sind meist ungewöhnlich originell und oft
sogar richtig komisch. So lässt Eduart Schneider den Globi auf die
ziemlich nervige Heidi treffen, während Martin Glauser und Karoline
Schreiber den 70-jährigen Globi ganz folgerichtig ins Altersheim
stecken und sich selbst dabei andauernd reimend loben: "Bravo,
Herr Glauser, schöne Wendung! Das ist Dichtkunst in Vollendung.
Gut gezeichnet, Fräulein Schreiber! Geilste aller geilen Weiber!"
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
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