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Eigentlich
war das 1975 gestartete “YPS“ nicht wirklich ein Comicheft,
sondern eher eine Beilage zum Gimmick, der ein Schleuderkatapult,
eine Gelddruckmaschine, eine Star-Wars-Figur oder jene
nur höchst selten wirklich zum Leben erwachet Urzeit-Krebse sein
konnte. Da “YPS“ immer eingeschweißt im Supermarkt herumlag,
waren die Comics im Heft kein Hauptkaufanreiz und wirkten seinerzeit
nicht nur auf mich etwas willkürlich und uninteressant. Einzig
Bob de Groots Funny “Robin Ausdemwald“ blieb mir angenehm
in Erinnerung.
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Doch
in der 25-jährigen Laufzeit von “YPS“ gastierte doch
die eine oder andere interessante Comicserie im Magazin. So gab
es dort neben frankobelgischen Klassikern wie “Asterix“,
“Lucky Luke“ oder
dem “Marsupilami“ auch
ab 1983 eine nicht voll gelungene Fortsetzung von Roland Kohlsaats
“Jimmy das Gummipferd“.
Nachdem kürzlich Cross Cult bereits mit der Ausgrabung
der im 30-jährigen Krieg spielenden Serie “Thomas
der Trommler“ überraschte, folgt jetzt eine weitere hochwertige
Abenteuerserie, die ebenfalls Ende der Siebziger Jahre in “YPS“
erschien und auch von Peter Wiechmann konzipiert wurde.
“Hombre“
ist ein erstklassig erzählter und gezeichneter Western. Die Hauptfigur
ist der unter Mordverdacht stehende Baltimore O´Hara. Gejagt vom
Pinkerton-Agent Ronegall Dawson entwickelt sich dieser zu einem
Survival-Experten und Einzelkämpfer, den alle nur noch “Hombre“
nennen. Die dynamischen Zeichnungen des Spaniers Rafael Mendez
("Dietrich
von Bern") kommen in der braunweißen zweibändigen
Gesamtausgabe noch besser zur Geltung als in der farbigen “YPS“-Veröffentlichung.
Die Bücher werden abgerundet durch redaktionelle Seiten “über
das Leben und Sterben im Wilden Westen“ sowie einigen recht
blumig zu Papier gebrachten Wiechmann-Erinnerungen.
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