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Der
SS-Offizier Rudolf Heyzig arbeitet 1942 in Rumänien an einem
Geheimprojekt. Durch mystische Kräfte will er eine unbesiegbare
Armee schaffen, die wie ein Mann denkt und ohne Angst angreift.
Befehligt wird die willenlose Truppe durch ein besonders begabtes
zehnjähriges Mädchen. Der englische Geheimdienst bekommt
Wind von diesem Projekt und Stanley Pilgrim versucht gemeinsam
mit einer Spezialistengruppe das Schlimmste zu verhindern.
Der
französische Texter Fabien Nury (“W.E.S.T.“)
mischt hier erschreckend munter Fakten, Fiktionen und Horror,
während der US-Zeichner John Cassaday (“Astonishing
X-Men“) sehr realistische Bilder dazu liefert. Inmitten
der wilden Phantasien tauchen reale Charaktere wie Winston Churchill,
Admiral Canaris oder Graf von Stauffenberg auf, während die
im Original nicht selten im Bild zu sehenden Hakenkreuze für
die deutsche Ausgabe sicherheitshalber zu Quadratgebilden ergänzt
wurden.
“Ich
bin Legion“ entstand für den französischen Albenmarkt.
Daher ist es recht passend, das sich im Nachwort der schön
aufgemachten Hardcoverausgabe Stefan Pannor mit weiteren Zusammenschlüssenzwischen
amerikanischen und französischen Comickünstlern beschäftigt,
zumal Cross Cult mit “Redhand“ und “Als
die Zombies die Welt auffraßen“ ja auch bereits
weitere Beispiele für fruchtbare transatlantische Zusammenarbeiten
im Angebot hat.
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