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Klaus
Schikowski, u. a. Mitarbeiter der Fachzeitschrift “Comixene“,
fand für die Gliederung dieses Sekundärwerkes einen
höchst interessanten Ansatz. Er wählte insgesamt 34
“Künstler des Comics“ aus, wobei es sich immer um
Schöpfer von einflussreichen Werken handelt. Dabei fanden
sowohl Zeichner wie Jack Kirby als auch Autoren wie Alan Moore
Aufnahme. Die meisten der ausgewählten Comicschaffenden -
Winsor McCay, Hergé, Hal Foster, Carl Barks, Charles M.
Schulz, Robert Crumb, Frank Miller oder Ralf König - sind
jedoch in beiden Bereichen tätig.
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Klaus
Schikowski porträtierte seine Künstlerauswahl - über
die sich natürlich höchst anregend streiten lässt
- in chronologischer Reihenfolge, also von Rudolph Dirks (“The
Katzenjammer Kids“) bis Marjane Satrapi (“Persepolis“).
Zu diesem Schema passt auch recht gut das Will Eisner gleich zweimal
Aufnahme fand, denn dieser beeinflusste die Comiclandschaft in
den Vierziger Jahren durch die zupackende Bildsprache seiner “Spirit“-Kurzgeschichten
und 30 Jahre später erneut mit der ersten Graphic Novel “A
Contract with God“.
Ein einführender Teil über die Frühgeschichte
des Mediums, sowie ein Glossar zu Fachbegriffen und Hinweise darüber
bei welchen deutschsprachigen Verlagen die besprochenen Comics
erschienen sind runden das Buch ab. Doch nicht nur der Inhalt,
sondern auch die Aufmachung spricht für “Die
großen Künstler des Comics“. Der großformatige Hardcoverband ist eine sehr
sinnliche Angelegenheit, denn er wurde reich und farbig mit gut
ausgewählten Illustrationen bebildert.
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