Für die Frankfurter
Buchmesse 2003 hatten sich die "Faszination Comic"-Organisatoren
einiges vorgenommen. Es sollte auch gefeiert werden, dass ihre 1999 gestartete
Themenschwerpunkt-Veranstaltung nicht, wie ursprünglich geplant, nur drei Jahre
stattgefunden hatte, sondern verlängert wurde. Eine der Hauptattraktionen wurde
der Guinness-Rekordversuch mit dem "Längsten Comic der Welt". Der
renommierte "Mosaik"-Autor Hubertus Rufledt koordinierte die
Zeichenarbeiten auf der Buchmesse. Er schrieb einen Handlungsstrang, der sich
zufälligerweise auch um die Geschichte des Guiness-Buches drehte. Dies
unterteilte er in Einzelpanels und teilte den jeweiligen Zeichnern eine zu
bemalende Fläche von 22,7 x 40 cm einräumte. Der Andrang war gigantisch und
schließlich wurden 593 Einzelbilder fertiggestellt. Rufled musste dazu seine
Geschichte noch fortführen.
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Die
Organisatoren hatten versprochen "alle Hebel in Bewegung zu
setzen, dass die Geschichte auch gedruckt und veröffentlicht wird:"
Sie versprachen: "Jeder bekommt dann ein Exemplar für umme."
Zunächst sah es da eher mau aus, doch um so größer war die Freude
als sich in meiner Post (ja ich habe auch ein eher unbeholfenes
Bildchen beigesteuert) plötzlich ein auf 1000 Exemplare limitierter
Sonderdruck befand. Das Titelbild zierte die (nun ja ebenfalls etwas
unbeholfene) Zeichnung von Volker Neumann, dem Direktor der Frankfurter
Buchmesse, der den Zeichenreigen eröffnete. Innen drin sind mit
8 Bildern pro Seite die Zeichnungen recht klein reproduziert . Es
befinden sich darunter einige Perlen von Zeichnern wie Igort, Mawil,
Robert Labs, Christina Plaka, Gilbert Shelton und Michael Kompa.
Daher ist zu hoffen, dass nach offizieller Rekordbestätigung noch
eine Volksausgabe folgt.
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