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He-Man-Power


 
Titel: Masters of the Universe
Text: Val Staples
Zeichnungen/Inking/Farben: Emiliano Santalucia / Enza Fontana / Val Staples, Kevin Senft
Umfang: 32 Seiten
Format: Heft/ vf.
Preis: EUR 2,30
Verlag: Dino
Website: www.dinocomics.de  und www.he-man.de   


Ursprünglich plante die Firma Mattel 1981 eine Spielfiguren-Serie rund um den Barbaren "Conan". Doch dann entschied man sich für eigene Fantasy-Figuren und nannte diese Gruppe rund um den schmächtigen Prinzen Adam, der sich durch ein Zauberschwert in den mächtigen He-Man verwandelt, "Master of the Universe". Eine zugehörige Comicserie entstand zeitgleich bei DC und hier kam es sogar zu einem Crossover zwischen Superman und He-Man. Ab 1983 folgte dann eine 130-teilige TV-Zeichentrickserie, durch die der Verkauf der Spielfiguren zu einem gewaltigen Geschäft wurde.
 
    
 


Daher wurde das "Masters"-UNiversum um Figuren und 96 Trickfilmfolgen mit He-Mans Zwillingsschwester "She-Ra - Princess of Power" erweitert. In Deutschland brachte "Europa" insgesamt 37 Hörspielplatten zu He-Man und She-Ra heraus und ein recht schlicht animierter Zusammenschnitt der TV-Zeichentrickserien wurde zu einem Kinoerfolg. Daher folgte 1987 auch ein "Masters of the Universe"-Realfilm mit Dolph Lundgren, der sich recht weit von der Vorlage entfernte und (sicherlich auch daher) floppte. Dies galt auch für die Action-Figuren zum Film und um 1990 krähte in den USA kein Hahn mehr nach den "Masters of the Universe". In Italien erschienen noch ein paar letzte Actionfiguren und in Deutschland gab es noch bis 1992 "He-Man"-Comics, die teilweise Eigenproduktionen waren und von Michael Goetze gezeichnet wurden.

2001 wurde in den USA eine limitierte Neuauflage der klassischen "Masters"-Actionfiguren zu einem gewaltigen Erfolg. Ein Jahr später erschien eine neu gestaltete Spielzeugserie und eine deutlich aufwändiger animierte Trickfilmserie. Diese erzählt in den ersten drei Episoden eine etwas abgewandelte Entstehungsgeschichte von He-Man und seinem Erzfeind Skeletor, der früher Keldor hieß. Die Serie, die bei uns erfolgreich auf RTL 2 läuft, hat mit der generalüberholten "starken und unabhängigen" Teela auch einen emanzipierten weiblichen "Master" dabei.

Im März 2003 wurde in den USA wieder eine "Masters of the Universe"-Comicserie gestartet. Diese Reihe betreut der für hochwertige Graphiken bekannte "Image"-Verlag ("Spawn") und das an der Trickfilmserie orientierte Resultat kann sich wirklich sehen lassen. "Master of the Universe" hat sich sogar in den Charts des US-Fachmagazins "Wizard" platziert, was absolut ungewöhnlich ist, für eine auf Spielzeug-Figuren basierende Comicserie. Für die Qualität spricht auch, das der Comic im vergrößerten Format, in dem er bei uns veröffentlicht wird, immer noch beeindrucken kann. Der Dino Verlag bringt jeweils ein US-Heft im Magazin-Format heraus, ergänzt um Hintergrundinfos und Poster. In dieser Form werden alte und neue "Masters"-Fans bestens bedient.

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