Ursprünglich
plante die Firma Mattel 1981 eine Spielfiguren-Serie rund um den Barbaren
"Conan". Doch dann entschied
man sich für eigene Fantasy-Figuren und nannte diese Gruppe rund um
den schmächtigen Prinzen Adam, der sich durch ein Zauberschwert in
den mächtigen He-Man verwandelt, "Master of the Universe".
Eine zugehörige Comicserie entstand zeitgleich bei DC und hier kam
es sogar zu einem Crossover zwischen Superman und He-Man. Ab 1983
folgte dann eine 130-teilige TV-Zeichentrickserie, durch die der Verkauf
der Spielfiguren zu einem gewaltigen Geschäft wurde.
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Daher wurde das "Masters"-UNiversum
um Figuren und 96 Trickfilmfolgen mit He-Mans Zwillingsschwester
"She-Ra - Princess of Power" erweitert. In Deutschland
brachte "Europa" insgesamt 37 Hörspielplatten zu He-Man
und She-Ra heraus und ein recht schlicht animierter Zusammenschnitt
der TV-Zeichentrickserien wurde zu einem Kinoerfolg. Daher folgte
1987 auch ein "Masters of the Universe"-Realfilm mit Dolph
Lundgren, der sich recht weit von der Vorlage entfernte und (sicherlich
auch daher) floppte. Dies galt auch für die Action-Figuren zum Film
und um 1990 krähte in den USA kein Hahn mehr nach den "Masters
of the Universe". In Italien erschienen noch ein paar letzte
Actionfiguren und in Deutschland gab es noch bis 1992 "He-Man"-Comics,
die teilweise Eigenproduktionen waren und von Michael Goetze gezeichnet
wurden.
2001 wurde in den USA eine limitierte Neuauflage der klassischen
"Masters"-Actionfiguren zu einem gewaltigen Erfolg. Ein
Jahr später erschien eine neu gestaltete Spielzeugserie und eine
deutlich aufwändiger animierte Trickfilmserie. Diese erzählt in
den ersten drei Episoden eine etwas abgewandelte Entstehungsgeschichte
von He-Man und seinem Erzfeind Skeletor, der früher Keldor hieß.
Die Serie, die bei uns erfolgreich auf RTL 2 läuft, hat mit der
generalüberholten "starken und unabhängigen" Teela auch
einen emanzipierten weiblichen "Master" dabei.
Im März 2003 wurde in den USA wieder eine "Masters of the Universe"-Comicserie
gestartet. Diese Reihe betreut der für hochwertige Graphiken bekannte
"Image"-Verlag ("Spawn")
und das an der Trickfilmserie orientierte Resultat kann sich wirklich
sehen lassen. "Master of the Universe" hat sich sogar
in den Charts des US-Fachmagazins "Wizard" platziert,
was absolut ungewöhnlich ist, für eine auf Spielzeug-Figuren basierende
Comicserie. Für die Qualität spricht auch, das der Comic im vergrößerten
Format, in dem er bei uns veröffentlicht wird, immer noch beeindrucken
kann. Der Dino Verlag bringt jeweils ein US-Heft im Magazin-Format
heraus, ergänzt um Hintergrundinfos und Poster. In dieser Form werden
alte und neue "Masters"-Fans bestens bedient.
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of the Universe" bei ebay kaufen, hier anklicken
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