"Manchmal
bedarf es nur sehr wenig um aus dem Vertrauten etwas völlig Neues
zu machen," meinten die Verleger und ließen Walter Moers dieses
Buch durchgehen. Nach seine phänomenalen "Die
13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär" und der ebenfalls sehr gelungenen
Auskoppelung "Ensel und
Krete" enttäuschte seine "Wilde
Reise durch die Nacht".
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Auch
diesmal versucht Moers mit einem einzigen Einfall durchzukommen
und ein komplettes Buch auf dem Vertauschen von Buchstaben aufzubauen.
Anfangs fängt die Geschichte um einen Fönig, der alle K´s durch
F´s ersetzt und lieber über Klohmärkte bummelt als Frieg gegen ein
kroschfressendes Nachbarvolk führt, auch noch ganz putzig an.
Doch nach einer Weile scheint
auch Moers festzustellen, dass seine Idee nicht richtig trägt. Daher
wird die im Stil eines Kinderbuches begonnene Fabel im letzten Drittel
des Buches ganz plötzlich deutlich derber. Dies wirkt jedoch nicht
wie sonst bei Moers wie eine gezielte und geplante Provokation des
Lesers, sondern eher wie der tappsige Versuch zu retten was zu retten
ist.
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