Das 1999
von Konami entwickelte Videospiel “Silent Hill“ ist eins der erfolgreichsten
und atmosphärisch dichtesten Games aus dem Bereich “Survival
Horror“. Der Spieler wird dabei mit mysteriösen Ereignissen in
der düsteren, nebeligen und scheinbar unbewohnten amerikanischen
Ostküsten-Kleinstadt Silent Hill konfrontiert. Mittlerweile warten
die Fans bereits sehnsüchtig auf den fünften Teil des Games.
Auch
das Kino hat sich des Stoffes angenommen und nach einem Drehbuch
des “Pulp Fiction“-Co-Autors
Roger Avary entstand unter der Regie des Franzosen Christophe Gans
(“Crying Freeman“, “Der
Pakt der Wölfe“) eine Verfilmung,
die sich lose am ersten Teil des Games orientiert und erzählt
wie eine Mutter ihre verschollene Tochter in Silent Hill sucht.
Pünktlich
zum Kinostart erscheint auch ein “Silent Hill“-Comicband mit “drei
blutigen Erzählungen“. Die unnötig umständlich erzählten
Stories über schuldbeladene Soldaten, mörderische Cheerleader
und pensionsreife Polizisten stammen alle aus der Feder des Fantasy-Autors
Scott Ciencin, wobei dessen beste Geschichte leider von Nick Stakal
ziemlich klobig bebildert wurde. Sehr viel besser kommt da schon
das an H. R. Giger (“Alien“) erinnernde
übrige Artwork von Shaun Thomas, das zumindest optisch für
einige Reize sorgt.
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