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In einem kleinen Ort in Kansas lebt ein Junge, der sich furchtbar
darüber ärgert, dass seine Eltern ihm den Namen Clark verpasst
haben. Als Clark Kent ist er nun allerlei Spott ausgesetzt und
fühlt sich als Außenseiter. Er kann sich weder über die zahlreichen
"Superman"-Scherze lachen noch freut er sich über die
Action-Figuren und Comics, die ihm andauernd geschenkt werden.
Dieses Schicksal beschreiben der Autor Kurt Busiek ("Astro
City") auf den ersten acht Seiten dieses Comics sehr
präzise und sensibel. Dieser Auftakt erinnert sich nicht von ungefähr
an die erfolgreiche TV-Serie "Smallville".
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Danach macht die Story allerdings einen recht unglaubwürdigen
Twist und Clark Kent hat plötzlich Superkräfte. Er geht als Journalist nach
New York. Dort lernt er eine gewisse Lois kennen und lieben. Zugleich ist
er im "Superman"-Outfit aber auch als Weltenretter tätig. Diese
Grundidee klingt etwas blöde, doch Busiek setzt sie detailreich und mit
großer Fabulierfreude um. Interessant wird die Geschichte auch dadurch,
dass Clark altert und sich fragt, ob seine Zwillingstöchter auch über Superkräfte
verfügen. Unterstützt wird Busiek vom Zeichner Stuart Immonen, dessen
realistischer Zeichenstil sehr viel weniger steril als ansonsten daher
kommt.
Nach "Genosse Superman", liegt somit innerhalb
der Reihe "DC Premium" eine weitere abgeschlossene Miniserie
um einen alternativen Superman vor, die beweist, dass der Stählerne
noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
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