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Der namenslose Held dieser Geschichte präsentiert einem Verleger
seinen Science-Fiction-Comic und bekommt zu hören: “Ihr Zeichenstil ist
nicht schlecht, aber ansonsten ist das Ganze viel zu einfältig.“ Plötzlich
ist der Zeichner jedoch selbst in eine ähnliche Story verwickelt. Er erbt
ein seltsames Behältnis und diesem entweicht des Nachts ein böser Geist,
der Tote erweckt und die Welt erobern will. Der Zeichner steht jetzt mitten
im Geschehen und muss (natürlich gemeinsam mit einer hübschen
geheimnisvollen jungen Frau) gegen ganze Horden von Zombies ankämpfen.
So eine Geschichte kann natürlich nicht bierernst erzählt werden
und schon gar nicht, wenn dies auch noch in einem nicht allzu
ausgereiften Zeichenstil erfolgen soll. Doch Bernd Teuber findet
genau die richtige selbstironische Erzählweise voller liebgewonnener
Filmklischees von "Terminator" bis hin zur "Nacht
der lebenden Toten".
Dadurch ist “Terror im 5. Bezirk“ sehr viel besser lesbar als so
mancher graphisch deutlich gelungenere “Hellboy“-Comic
von Teubers ganz großem Vorbild Mike Mignola. Also, Herr Teuber,
ihr Glaube zeichnen zu können ist zwar noch etwas einfältig, aber
ansonsten ist das Ganze nicht schlecht.
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