Schon eine ganze
Weile liegt es da zwischen den anderen bisher ungelesenen Comics, dies etwas
unscheinbare Heftchen mit dem, nun ja, ziemlich blöden Titel. Doch plötzlich
bekommt es während einer S-Bahnfahrt seine Chance. Als sich das aufwändig
verarbeitete Hardcoveralbum eines großen Comicverlages als eher öde entpuppt,
tritt der "Terrorjesus" ins Zentrum der Aufmerksamkeit und kann
positiv überraschen.
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Da
schildert ein Düsseldorfer namens Stephan Lomp recht hautnah, wie
auf öden Feten immer die anderen (ja eigentlich ziemlich blöden)
Jungen die begehrte Frau abschleppen. Die "Terrorjesus"
genannte Hauptfigur muss dann sehen, wie sie mit ihrem Frust klar
kommt. In solchen Zeiten ist es natürlich auch nicht gerade aufbauend,
wenn ein Bus direkt vor der Nase abfährt und überhaupt hat sich
alles gegen einen verschworen!
Lomps überzeugend in unterschiedlichen Zeichenstilen gestalteter
Comic verbreitet jedoch seltsamerweise keinerlei Frust sondern beschreibt
und analysiert diesen, ohne sich dabei über die Nöte seines "Helden"
lustig zu machen. Völlig zu Recht erhielt Lomps Erstlingswerk den
Hamburger "Heftig"-Independent-Preis HRTN und es sieht
ganz so aus, als ob hier noch einiges zu erwarten ist.
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