|
1980
eröffnete Mike Grells “Warlord“ bei Ehapa die
58-bändige Kiosk-Reihe Die großen Phantastic-Comics,
doch gegen Don Lawrences unter dem selben Label erscheinende hyperrealistisch
gezeichnete Serie “Storm“ sahen
die schlicht kolorierten und auf Albumformat aufgeblasenen Reprints
von US-Heften eher blass aus. Doch immerhin erschienen seinerzeit
insgesamt 15 Warlord-Alben, so dass die Serie eine gewisse
Popularität hat und Cross Cult eine Neuauflage wagen
konnte.
In
den USA debütierte Warlord 1975 bei DC in Heft
8 der Reihe 1st Issue Special, die dazu diente neue Comic-Konzepte
zu testen. Mike Grell, der zuvor für DC an Superboy
gearbeitet hat, stellt hier seinen neuen Helden Travis Morgan
vor, der als Pilot der US Air Force bei einer Spionage-Mission
über Russland angeschossen wird. In der Nähe des Nordpols muss
er per Fallschirm abspringen und landet seltsamerweise in einer
Welt unterhalb der Erdoberfläche, die von Sauriern und Barbaren
bevölkert wurde.
Das
an den Barbaren Conan und die Romane von Edgar Rice Burroughs
erinnernde Konzept ging voll auf. Im Gegensatz zu vielen in 1st
Issue Special vorgestellten Comics ging Warlord
tatsächlich in Serie. Bis 1989 erschienen 133 Hefte und zurzeit
steht gerade ein Neustart an. Bei Cross Cult erscheinen
in einem schönen Sammelband neben dem Debüt aus 1st Issue
Special die ersten zehn Hefte der Serie im Original-US-Format.
Das Nachwort liefert interessante Fakten über Mike Grell, der
viel von sich selbst in die Figur des Warlords einbrachte
und dessen detailfreudigen Zeichnungen jetzt in schwarzweiß viel
besser zur Wirkung kommen.
"The
Warlord # 1: Skartasis" bei AMAZON bestellen, hier anklicken
"The
Warlord # 2: Deimos" bei AMAZON bestellen, hier anklicken
"The
Warlord # 3: Odyssee" bei AMAZON bestellen, hier anklicken
"Warlord"
bei ebay kaufen, hier anklicken
|