So ziemlich
am meisten leidet zweifelsohne der Infinity Verlag unter der Comicheftchen-Flaute.
Hier geht es nur der demnächst das 50. Jubiläum feiernden "Spawn"-Serie
einigermaßen. Ob sich das mutige und gelungene Experiment mit "Black
Metal" rechnet, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle
war der Neustart der zuvor bei "Splitter" eingestellten
"Top Cow"-Serien "Witchblade"
und "The Darkness" kein großer
Erfolg.
| |
 |
|
| |
Nachdem
Michael Turner "Witchblade" mit beeindruckenden Artwork
gestartet hatte, konnten sich die Fans nur schwerlich mit den sehr
viel klobigeren Zeichnungen von Randy Green anfreunden. Daher wurde
die in den USA bei Nummer 40 erfolgte nahezu komplette Auswechslung
des kreativen "Witchblade"-Teams zum Anlass genommen die
Serie hierzulande neu zu starten. Nun gibt es zum selben Preis nur
noch ein Heft. Dafür einen stärkeren Umschlag und immerhin wurde
die Leserbrief-Seite beibehalten.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Keu Cha, der neue Zeichner
überzeugte durch seinen ungewöhnlich realistischen Zeichenstil.
Optisch ist die neue "Witchblade"-Serie daher ein Gedicht.
Inhaltlich sieht es trotz aller Bekenntnisse der neuen durchaus
renommierten Texter ("Mehr Crime weniger Fantasy") weiterhin
mau aus. Doch im Grunde genommen wollen Serien wie "Witchblade"
eher betrachtet als gelesen werden. Irgendwann erscheinen bei uns
auch schon noch die "Swimsuit-Specials", die ganz auf
störende Texte oder gar Storys verzichten und einfach nur großformatige
Bilder der Heldinnen im Bikini zeigen.
Diesen
Comic bei AMAZON bestellen, hier anklicken
WITCHBLADE-Comics
bei ebay kaufen, hier anklicken |