Der
Film:
Der New Yorker Vize-Bankdirektor Alfred McLaughlin wäre gerne
Schauspieler. Heimlich mustert er bei einer kleinen Schauspiel-Truppe
an. Zum Entsetzen seiner Familie und seines Vorgesetzten ist er plötzlich
gezwungen die Hauptrolle in einem ambitionierten Drama zu spielen.
Das
Lustspiel “Aktien & Lorbeer“ läuft reichlich vorhersehbar
ab (und bringt uns auch noch um das Vergnügen den unfähigen
McLaughlin durch die Premiere taumeln zu sehen), die Nebendarsteller
sind blass und die DVD bietet allenfalls die Bildqualität einer
durchschnittlichen Videoaufzeichnung.
Doch
zum Glück spielt Heinz Erhardt die Hauptrolle und wie schon
in seinen zahlreichen Kinofilmen ("Ach
Egon", "Der Haustyrann")
reißt er hier die ganze Sache aus ihrer Mittelmäßigkeit
heraus. Er schneiderte sich den McLaughlin auf den beleibten Leib
und regt er sich z. B. beim Einstudieren von Texten darüber
auf “was für ein deutsch dieser Shakespeare verwendet“. Bei
allen Schwächen ist es schön, dass diese Rarität
auf DVD vorliegt.
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von "Film ab: Heinz Erhardt"
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im Wirtschaftswunderland"
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