Der
Film:
Michael Oher weiß nicht wirklich was es bedeutet, eine Familie zu
haben. Der obdachlose Jugendliche kennt sich lediglich in den Strassen
von Memphis aus. Die wohlhabende Leigh Anne Tuohy wiederum kennt diese
Welt nicht. Als sich die beiden jedoch zufällig treffen, nimmt Sie
Michael bei sich auf und gibt ihm ein zuhause. Ab diesem Zeitpunkt
verändert sich das Leben der Tuohys grundlegend. Der Teenager wird
nach und nach in die Familie integriert, avanciert zum geliebten Sohn,
großen Bruder und Football-Star...
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Dieser
auf Tatsachen basierende Film spielte mehr als das Zehnfache seines
29 Millionen Dollar Budgets ein. Das machte “Blind Side“
natürlich zu einem Oscar-Kandidaten und – da es sich um
ein Rührstück und nicht um eine Komödie handelte – gab es auch die
Möglichkeit dem verdienten Kassenmagneten Sandra Bullock einen Oscar
zu verleihen. Dabei spielt die gute Sandra in “Blind Side“
eigentlich eher eine Nebenrolle und konnte z. B. in “Selbst
ist die Braut“ sehr viel stärker als Schauspielerin punkten.
“Blind
Side“ zeigt einmal mehr, dass nicht unbedingt das Leben die
besten Geschichten schreibt. Es bleibt völlig unklar warum die konservative
Leigh Anne Tuohy plötzlich einen schwarzen Jungen in ihrer Protzvilla
beherbergt. Auch die restlichen Verwicklungen bei denen gezeigt
wird wie die patente Leigh Anne alle Rasenschranken beiseite schiebt,
laufen nach Plan ab. Doch durch den der sehr natürlich agierenden
bulligen Newcomer Quinton Aaron als Michael Oher, der nicht einmal
eine Oscar-Nominierung erhielt, ist “Blind Side“ dennoch höchst
sehenswert.
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