Der
Film:
So richtig aufgefallen ist der (laut DVD-Cover) “Martial Arts & Action
Star“ Michael Jai White bisher eigentlich noch nicht. In der eher
peinlichen Comicverfilmung “Spawn“ steckte er meist unter
einer Maske und seinen Auftritt im zweiten Teil von Tarantinos “Kill
Bill“ gibt es nur als DVD-Extra. Auch das Cover-Motiv und
der Filmtitel “Blood and Bone“ sind nicht wirklich der Burner.
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Der
Auftakt des Filmes bestätigt dann auch die schlimmsten Erwartungen,
denn Michael Jai White verkörpert einen gewissen Isaiah Bone, der
gleich am Anfang seinen Mithäftlingen mit schlagkräftigen Argumenten
klar macht, dass er sich ungern unter der Dusche vergewaltigen lässt.
Doch sobald Bone den Knast verlassen hat, wird eine zwar simple
aber dennoch fesselnde Geschichte erzählt. Bone treibt sich in der
Underground-Fighting-Szene in den Ghettos von Los Angeles herum.
Er schlägt sich hier mehr als wacker, ist jedoch nicht an den Preisgeldern
interessiert, sondern hat noch eine Rechnung zu begleichen...
Durch
die interessante Darstellung der illegalen Faustkampf-Szene kommen
angenehme Erinnerungen an Clint Eastwoods “Der Mann aus San Fernando“
auf, auch wenn sich “Blood and Boone“ einen Orang-Utan und eine
schießwütige Oma verkneift. Michael Jai White hat nicht nur Martial
Arts Qualitäten (und wird nur selten gedoubelt) sondern überzeugt
auch als gradliniger Actionheld, der nicht viele Worte verliert.
Dabei wirkt er sehr viel sympathischer als Van Damme oder Segal
und bringt hoffentlich noch ein paar weitere B-Pictures der Güteklasse
A wie “Blood and Bone“ zustande.
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