Der
Film:
Mit Brian de Palmas Verfilmung seines Erstlingswerkes "Carrie"
hatte Stephen King 1976 ganz großes Glück. Brian de Palmas "Carrie
- Des Satans jüngste Tochter" gehört neben Stanley Kubricks
"Shining" zu den wenigen wirklich diskutablen Verfilmungen
von Kings Werken.
Die
Fortsetzung hat nun nur die wieder von Amy Irving gespielte Freundin
der tragischen telekinetisch begabten Carrie übernommen. Ansonsten
erzählt der Film eine komplett neue Geschichte um ein ebenfalls
mit übersinnlichen Kräften bestücktes Mädchen, dass nur mit großen
Schwierigkeiten im uns mittlerweile wohlbekannten harten amerikanischen
Schulalltag klarkommt.
Leider
kann die Regisseurin mit der begnadeten Bilddramaturgie de Palmas
nicht einmal ansatzweise mithalten. Nach einem vielversprechenden
Auftakt (hier spielt die aus "American Beauty" und "American
Pie" bekannte Mena Suvari eine wichtige Rolle) verlässt der
gut besetzte und sorgfältig inszenierte Film das Horror-Terrain
erst einmal vollständig und scheint eher in Richtung "Eine
wie Keine" abzudriften. Doch dann mündet "Carrie 2"
in ein unerwartet splattriges Finale.
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