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Darsteller:
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Abel
Ferrara, Vito Acconci, Donald Baechler, Stanley Bard, Milos Forman,
Ethan Hawke, Sathima Bea Benjamin, Jamie Burke, Gaby Hoffmann,
Dennis Hopper, Robert Crumb, Adam Goldberg, Bijou Phillips
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Der
Film:
Mitten in Manhattan befindet sich das denkmalgeschützte Chelsea
Hotel. Es gilt als amerikanische Kultur-Ikone, denn hier
wohnten bereits Arthur Clarke, Bob Dylan, Stanley Kubrick, Arthur
Miller, Joni Mitchell, Dee Dee Ramone, Mark Twain, Tennessee Williams,
Janis Joplin, Donald Sutherland, Patti Smith, Dennis Hopper, Andy
Warhol, Edie Sedgwick, Jane Fonda, Charles Bukowski, Jimi Hendrix
Tom Waits und Leonard Cohen, der die Örtlichkeit in dem Song "Chelsea
Hotel #2" verewigte.
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Spätestens seit 1978 in Zimmer 100 Sid Vicious und Nancy Spungen
im Drogenrausch starben, ist das Hotel weltberühmt. Dem unberechenbaren
Regisseur Abel Ferrara (“Bad Lieutenant“, “Body Snatchers“)
gelang ein großteils hochinteressanter Dokumentarfilm über
das Chelsea. Weniger überzeugend sind stümperhaft
nachgestellte Spielszenen, die u. a. über den Tod von Sid
und Nancy mutmaßen oder gar nicht so wilde Partys zeigen.
Diese zum Glück sehr kurzen Szenen gewinnen auch nicht dadurch,
dass sie für die deutsche Fassung nicht synchronisiert sondern
die Stimmen der deutschen Sprecher über den Originalton gelegt
wurden.
Faszinierend sind jedoch die Interviews mit den Dauermietern, die
nach dem Wechsel des Managements um ihre Wohnstätte bangen müssen.
Fesselnd sind auch Ferraras Gespräche mit einstigen Langzeitgästen
wie dem Comiczeichner Robert Crumb, dem Schauspieler Ethan Hawke,
dem Regisseur Milos Forman, oder dem ehemaligen Geschäftsführer
Stanley Bard. Dieser ließ viele abgebrannte Promis gratis im Chelsea
wohnen, kassierte zumeist aber auch heftig ab, wenn diese wieder
zu Geld kamen und hat in “seinem“ Hotel mittlerweile Hausverbot.
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