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Lizenz zum
Entdecken
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| Filmtitel: |
Christopher
Columbus - Der Entdecker |
| Originaltitel: |
Christopher
Columbus - The Discovery |
| Land, Jahr: |
USA
1992 |
| Regie: |
John
Glen |
| Buch: |
Mario
Puzo, John Briley |
| Produzent: |
Alexander
Salkind, Ilya Salkind |
| Musik: |
Cliff
Eidelman |
| Darsteller: |
Georges
Corraface, Marlon Brando, Benicio Del Toro, Catherine Zeta-Jones, Tom Selleck,
Rachel Ward, Robert Davi |
| Website: |
www.splendid-entertainment.de
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Der Film:
1992 fand das 500. Jubiläum der Entdeckung Amerikas durch Christopher
Columbus statt. Grund genug einen aufwendigen Film zu diesem Thema
zu drehen, fanden Vater und Sohn Salkind. Genau wie schon bei ihrem
ersten "Superman"-Film
zahlten sie Marlon Brando eine gewaltige Millionengage für einen kleinen
Auftritt (als Großinquisitor Torquemada) und besetzten die Titelrolle
mit einem Newcomer (Georges Corraface trat zuvor in "Nicht ohne
meine Tochter" auf).
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Unter dem Motto "Es reicht nicht wenn Du erfolgreich bist, die
Anderen müssen erfolglos sein" (Zitat aus "Superman
III") versuchten die Salkinds auch Konkurrenzprojekte zu
unterbinden und sicherten sich die Rechte an allen möglichen Filmtiteln
rund um Columbus. Dabei übersahen sie allerdings "1492"
und unter diesem Titel drehte Ridley Scott mit Gerard Depardieu in
der Hauptrolle einen ungleich inspirierteren Film über die Entdeckung
Amerikas, während sienen Jahre zuvor Gabriel
Byrne in einem TV-Zweiteiler als Columbus überzeugte.
"Christopher Columbus - Der Entdecker" ist allerdings auch
keine völlige Enttäuschung. Zwar ist Corraface in der Hauptrolle etwas
blass und Tom "Magnum" Selleck und Rachel "Dornenvögel"
Ward sind nicht gerade die naheliegendsten Kandidaten für die Besetzung
des spanischen Königspaar. Dafür gibt es Pluspunkte für den Bau der
Kolumbus-Flotte in Originalgröße und für die damals noch völlig unbekannten
Darsteller Benicio Del Toro und Catherine Zeta-Jones in kleinen aber
feinen Nebenrollen. Insgesamt unterhält der vom Bond-Regisseur John
Glen routiniert in Szene gesetzte Film auch heute noch recht passabel.
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Die DVD: |
| Anbieter: |
Splendid |
| Länge: |
116 min |
| Format: |
16 : 9 , anamorph |
| Sprachen und Ton: |
- |
| Untertitel: |
- |
| Ländercode: |
2
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Extras
(auf einer zweiten DVD):
-
Dokumentarfilm
zum Schiffbau (11:49 min) ohne Untertitel
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Animiertes
Columbus Game , ganz spaßig
-
Produktionsnotizen
(5 Texttafeln)
-
Je 2
Texttafeln mit Bio- und Filmographien zu Georges Corraface, Marlon Brando,
Benicio Del Toro. Catherine Zeta-Jones, Tom Selleck, Rachel Ward, Robert
Davi, John Glen und den Salkinds
-
US-Kinotrailer
(1:43 min, 16 : 9, anamorph, Stereo 2.0)
-
Zwei
sehr schöne Bildergalerie mit Musik (4:15 min und 2:34 min)
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Mankos:
Der Film startet im 1:2,35-Breitwandformat, wird dann nach Ende des Vorspanns
aber doch nur in 16:9 fortgesetzt. Bei dunklen Szenen ist die Bildqualität
oft sehr mäßig. Der Dokumentarfilm zum Schiffsbau kann
unverständlicherweise nur im sehr kleinen Bildformat mit einem unsinnigen
Rahmen betrachtet werden.
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Fazit:
Die Extras hätten sicherlich
keine Doppel-DVD benötigt, doch der Hauptfilm ist auch heute noch
schön anzusehen.
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