Für Frauen mit Bart


 
Filmtitel: Das schwarze Reptil
Originaltitel: The Reptile
Land, Jahr: GBR 1965
Regie: John Gilling
Buch: John Eldery
Produzent: Anthony Nelson Keys
Musik: Don Banks
Darsteller: Noel Willman, Ray Barrett, Jennifer Daniel, Jaqueline Pearce, Michael Ripper
Website: www.e-m-s.de     


Der Film:
Nach dem Tod seines Bruders erbt Harry Spalding (Ray Barrett) ein Haus in einem Dorf in Cornwall. Er reist gemeinsam mit seiner Frau an und stellt fest, daß im Ort zahlreiche seltsame Todesfälle aufgetreten sind. Alle Opfer haben Bißwunden am Hals. Grund hierfür ist ein Indienreisender, dessen Tochter mit einem Fluch belegt wurde und sich daher gelegentlich in eine Schlange verwandelt. Ein Feuer beendet diesen Spuk schließlich.
 
    
 

Nachdem der Hammer-Film "Nächte des Grauens" abgedreht war, drehte dessen Regisseur John Gilling "Das schwarze Reptil" im direkten Anschluss in den selben Kulissen. Die beiden Filme haben nicht nur identische Schauplätze sondern ähneln sich auch in den simplen Strukturen ihrer Stories und durch die Wahl von (auch für Hammer-Verhältnisse) ungewöhnlichen Monstern.

Zuvor wurden bei "Blut für Dracula" und "Rasputin - The Mad Monk" (beide Filme mit Christopher Lee in der Titelrolle) von Terence Fisher ebenfalls die selben Kulissen benutzt. Diese nahezu zeitgleich entstandenen Filme werden gemeinsam mit "Das schwarze Reptil" und "Nächte des Grauens" allgemein als Hammers Viererpack bezeichnet. Um die Doppelnutzung von Kulissen und Darstellern nicht allzu offensichtlich zu machen, hatten die Filme schließlich "überkreuzt" Premiere. Am 9.Januar 1966 wurden "Dracula - Prince of Darkness" und The Plague of the Zombies uraufgeführt. Es gab damals auch Double Features bei denen die männlichen Besucher ein Dracula-Gebiss und die weiblichen Besucher eine Zombie-Brille erhielten. Als am 6.März 1966 sowohl "Rasputin - The Mad Monk" als auch "The Reptile" der Öffentlichkeit präsentiert wurden gab es bei den Doppel-Vorstellungen hingegen lediglich Rasputin-Bärte und dies auch für die weiblichen Besucher.




Die DVD:
Anbieter: e-m-s / Anolis
Länge: 86 min
Format: 16 : 9 , anamorph
Sprachen und Ton: Englisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Ländercode: 2

Extras:
  • "World Of Hammer: Frankenstein“: Eine diesmal zwar etwas wirre aber sehr interessante Dokumentation von 1990 über alle möglichen Filme (Horror, Abenteuer, Komödie) der Hammerstudios (24:56 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln

  • Zwei Bildergalerien mit Musik (1:21 min und 1:23 min)  

  • Englischer Kinotrainer (2:00 min, 16:9 , anamorph, Stereo 2.0)

  • Der Film lief später im Doppelprogramm mit dem Hammer-Film “Rasputin – The Mad Monk“, hierzu enthält die DVD noch zwei schwarzweiße TV-Spots (0:59 min und 0:21 min)

  • Der abgefilmte Comic zum Film von 1978 (6:09 min) 

  • Erwähnenswert ist auch noch das farbige Booklet mit kuriosen Plakaten und einem sehr informativen Text von Uwe Sommerlad.


Mankos:

-

Fazit:
Nach "Frankenstein schuf ein Weib" folgt eine weitere gut aufgemachte DVD der "Hammer Edition".

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