Der Film:
Hand aufs Herz, wer möchte tatsächlich einen Film sehen in dem ein
hochdekorierter General in einen Militär-Knast kommt und dort gegen
den skrupellosen und unfähigen Direktor ankämpft? Etwas interessanter
wird es dann schon, wenn der sonst eher pazifistische Robert Redford
diesen General spielt. Nun macht sich Redford ja eigentlich ziemlich
rar im Kino und wählt seine Regie-Arbeiten ("Die
Legende von Bagger Vance") und Hauptrollen ("Spy
Games") ja eigentlich recht sorgfältig aus. Was reizte ihn
nun gerade an dieser Rolle?
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Der
fertige Film ist dann doch sehr viel gelungener als befürchtet.
Redfords Psycho-Duell mit dem wuchtig von "Tony
Soprano" James Gandolfini verkörperten Direktor ist wirklich
spannend und kann sich genau wie die rasante Finale des Films durchaus
sehen lassen. Auch das in diesem Genre wohl unvermeidliche Salutieren
(eigentlich im Militärknast verboten, aber als soldatischer Reflex
so schwer abzulegen) und Fahne hissen (egal ob richtig oder verkehrt
herum) hält sich dann doch noch in erfreulichen Grenzen.
Daher
kann das Ganze auch als gut gemachtes und gemeintes allgemeines
Gleichnis um den Umgang mit der Macht gesehen werden.
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