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Der
Film:
Die nicht mehr ganz junge Mary hat sich in ihrem von der Pflege des leicht
gebrechlichen Ehemannes bestimmten Provinzleben schon fast etwas
aufgegeben. Als sie ihre beiden Kinder in London besucht, stirbt
ihr Mann. Mary weigert sich in die Provinz zurückzukehren, denn sie
“möchte nicht eine dieser unsichtbaren alten Ladys werden“. Plötzlich steht
sie voller im Leben als erwartet und bei einem deutlich jüngeren Mann auch
noch in Konkurrenz zu ihrer Tochter.
"Vom Regisseur von Notting Hill“
ist auf dem DVD-Cover zu lesen. Doch das täuscht etwas, denn diesmal
erwartet uns kein fröhlich-beschwingtes Brit-Pop-Filmchen wie
“Vier Hochzeiten und ein Todesfall“.
“Die Mutter“ bietet kaum Musik auf dem Soundtrack und statt dessen
eine gehörige Prise Realität, die gegen Ende von etwas
viel dramatischen Verwicklungen zwar verdrängt zu werden, dann
aber doch noch den Bogen kriegt. Das britische Kino zeigt sich
einmal mehr von seiner besten Seite und zaubert mit scheinbar
leichter Hand Geschichten auf die Leinwand wie sie auch das Leben
schreibt.
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