Episch


 
Filmtitel: Die Odyssee
Originaltitel: L´Odissea
Land, Jahr: Deutschland / Italien / Jugoslawien 1968
Regie: Franco Rossi, Mario Bava, Piero Schivazappa
Buch: Giampiero Bona, Vittorio Bonicelli, Fabio Carpi, Luciano Codignola, Mario Prosperi, Franco Rossi, Renzo Russo nach Homer
Produzent: Dino De Laurentiis
Musik: Carlo Rustichelli
Darsteller: Barbara Bach, Bekim Fehmiu, Fausto Tozzi, Irene Papas, Marina Berti, Michele Breton, Renaud Verley, Roy Purcell, Samson Burke, Stefanella Giovannini
Website: www.mc-one.de      


Der Film:
Odysseus‘ List mit dem hölzernen Pferd hat den Griechen endlich Sieg und Vernichtung der Stadt Troja eingebracht. Doch der Eroberer zahlt einen hohen Preis für seine Überheblichkeit den Göttern gegenüber. Deren kollektiver Fluch verdammt ihn zu einer Odyssee über die Weltmeere, wobei er viele Gefahren zu bestehen hat. Odysseus kämpft gegen einen einäugigen Zyklopen, widersteht der Zauberin Zirze und entkommt dem verführerischen Gesang der Sirenen. Bis in die Unterwelt muss er hinabsteigen, damit die Götter sich endlich seiner erbarmen und ihn in seine Heimat Ithaka zurückkehren lassen. Hier muss er sein letztes Abenteuer bestehen. Wird er seine Nebenbuhler bei einem Wettkampf im Bogenschiessen besiegen und die Liebe seiner Frau Penelope zurückgewinnen?
 
    
 

Wer hier einen Monumentalfilm im Stile von "Die Fahrten des Odysseus", den Dino De Laurentiis 1954 produzierte, erwartet dürfte zunächst etwas enttäuscht sein. Sehr ausführlich und eher im Stile einer Theateraufführung erzählt die Miniserie zunächst von der einsamen Penelope, die in Ithaka hofft, dass ihr Mann Odysseus noch lebt und sich zahlreicher Freier erwähren muss.

Doch nach einer gewissen Anlaufzeit wird doch noch ein gehöriges Maß an Abenteuerlichkeit geboten. So steuerte der italienische Trivial-Meister Mario Bava (“Die Stunde wenn Dracula kommt“) eine recht atmosphärische Zyklopen-Blendung bei. Für etwas erotische Spannung sorgen Irene Papas (“Alexis Sorbas“) und das spätere Bond-Girl Barbara Bach (“Der Spion, der mich liebte“). Wer sich auf die über vierstündige Serie einlässt, bekommt nicht nur eine gute Zusammenfassung von Homers “Odyssee“ sondern auch einen deutlich besseren Geschichtsunterricht als in Wolfgang Petersens “Troja“ geboten.





Die DVD:
Anbieter: mcone
Länge: 369 min auf 3 DVDs
Format: Vollbild
Sprachen und Ton: Deutsch und Italienisch (Mono)
Untertitel: -
Ländercode: 2

Extras:
  • Die 65-minütige Dokumentation "Die Phantastische Reise des Odysseus" in italienischer sprache, wahlweise mit deutschen Untertiteln   

Mankos:

-

Fazit:
Anfangs etwas schwergängiges aber insgesamt doch äußerst mitreissendes Historien-Epos in gelungener DVD-Präsentation.

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