|
Darsteller:
|
Patrick Jordan, Jessica Lancaster,
Debra Meyer, B.J. Smith, Lorielle New, Jacob Witkin, Peter Donald
Badalamenti II
|
|
Der
Film:
Hollywood in den Vierziger Jahren: In einer abbruchreifen Villa experimentiert
der legendäre Dr. Moreau mit radikalen Mitteln an seinen hilflosen
Patienten. Mittels einer speziellen Verpflanzungstechnik lässt
er seine Opfer zu grauenvollen Monstern, halb Mensch, halb Tier,
mutieren. Doch als der Boxer Eric Carson gemeinsam mit zwei Freundinnen
seinen Bruder im Haus des Schmerzes sucht und die schreckliche
Wahrheit herausfindet, gerät das Imperium der Kreaturen ins Wanken...
|
|
| 
|
|
|
|
1896 schrieb H. G. Welles seinen
Roman “Die Insel des Dr. Moreau“. Hier ging es um einen
Wissenschaftler, der auf einer abgelegenen Insel versucht Tiere
in Menschen zu verwandeln. In drei nicht sonderlich erfolgreichen
Verfilmungen wurde Moreau von Charles Laughton (1932), Burt Lancaster
(1977) und Marlon Brando (1996) verkörpert. Darüber
hinaus gab es zahlreiche weitere Filme, die Motive der Romanvorlage
aufgriffen. Hierzu gehört auch “Dr. Moreaus Haus des
Schmerzes“, der eine Art Fortsetzung zum Buch von Welles
ist.
Inszeniert wurde der Film von
Charles Band, der vor allem für seine “Puppet Master“-Reihe
bekannt sein dürfte. Band machte das Beste aus dem ganz offensichtlich
recht niedrigen Budget und fing bereits bei der Laufzeit des Filmes
(knapp über eine Stunde) an zu geizen. Doch dank der nicht
völlig untalentierten Darsteller, einer recht wirkungsvollen
knalligen Farbgebung, den bewusst trashig gehaltenen Monstermasken
und einiger spärlich gesetzter Gore-Effekte kommt eine angenehm
nostalgische Gruselstimmung auf.
|