Der
Film:
Seit langer Zeit beschützt der große Zaubermeister Balthazar
Blake New York vor dem Zugriff des Bösen. Doch im Kampf gegen
seinen Erzfeind Maxim Horvath braucht er Unterstützung. Ausgerechnet
im etwas linkischen Studenten Dave Stutler glaubt er sie gefunden
zu haben. Ungläubig und widerwillig lässt sich Dave auf
das größte Abenteuer seines Lebens ein und wird Balthazars
Zauberlehrling...
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©
Disney |
Der
Originaltitel “The Sorcerer´s Apprentice“ (“Der Zauberlehrling“)
dieses Fantasy-Filmes ist etwas aufschlussreicher als “Duell
der Magier“. Mitten im Film wird eine Szene aus dem Disney-Klassiker
“Fantasia“ mit der zugehörigen
Musik von Paul Dukas nachgestellt. Genau wie einst Micky Maus versucht
diesmal der tollpatschige Dave Stutler in Abwesenheit seines Zaubermeisters
einige Besen so zu verhexen, dass diese seine Arbeit übernehmen.
Das Resultat ist auch hier ein einziges Chaos mit Amok laufenden
Besen, das erst der zurückkehrende Balthazar Blake wieder richten
kann. Nett, wäre es noch gewesen, wenn er wie in Goethes der "Fantasia"-Episode
zugrundeliegenden Ballade auch noch "Besen! Besen! Seid’s gewesen!"
ausgerufen hätte.
Der übrige Film ist der Versuch von Produzent Jerry
Bruckheimer, Regisseur Jon
Turteltaub und Nicolas Cage
- dem
Team der Disney-Erfolgsfilme "Das
Vermächtnis der Tempelritter" und "Das
Vermächtnis des geheimen Buches" - eine Fantasy-
(bzw. Harry-Potter-) Geschichte vor dem Hintergrund des
heutigen New Yorks zu drehen. In Sachen Action, Spezialeffekten
und Turbulenz wird auch allerlei geboten. Doch das Hauptproblem
des Filmes, dessen Einspielergebnisse weit hinter den Erwartungen
zurückblieben, dürfte sein zappeliger und nerviger Hauptdarsteller
Jay Baruchel, der als Zauberlehrling nicht sonderlich sympathisch
rüberkommt. Doch ansonsten unterhält der bis in die Nebenrollen
mit Monica Bellucci und Borg-Königin
Alice Krige
sehr gut besetzte Film ganz passabel.
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