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007
geht baden
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| Filmtitel: |
Feuerball |
| Originaltitel: |
Thunderball |
| Land,
Jahr: |
GBR
1965 |
| Regie: |
Terence
Young |
| Buch: |
Richard
Maibaum und John Hopkins nach dem gleichnamigen Roman von Ian Fleming |
| Produzent: |
Kevin
McClory, Albert R. Broccoli, Harry Saltzman |
| Musik: |
John
Barry |
| Darsteller: |
Sean
Connery, Claudine Auger, Adolfo Celi, Luciana Paluzzi, Molly Peters,
Martine Beswick, Rik van Nuter, Bernard Lee, Desmond Llewelyn, Lois
Maxwell |
| Website: |
www.jamesbond.com
und www.foxhome.de |
Der
Film:
Der skrupellose Verbrecherboss Largo bringt ein Natoflugzeug mit
zwei Atombomben an Bord in seinen Besitz. Seine Forderung an die
Weltmächte: 300 Millionen britische Pfund oder die Vernichtung
von 2 Großstädten. Agent James Bond bleibt nicht viel
Zeit, als er auf den Bahamas die Spur aufnimmt.
Mit
diesem Film kehrte Terence Young nach "Dr.
No" und "Liebesgrüsse
aus Moskau" noch einmal zur Bond-Serie zurück. Trotzdem
wirkt "Feuerball" etwas lustlos inszeniert, denn der Film
versucht so schnell wie möglich das Rezept und den Erfolg von "Goldfinger"
zu wiederholen und greift dabei kaum die düsteren Töne der ersten
beiden Filme auf.
Terence
Young musste in "Feuerball", sicher etwas widerwillig,
verstärkt auf spektakuläre Action setzen, während Story und Atmosphäre
eher Nebensache blieben. Vordergründig geht es in dem Film um den
Diebstahl einiger Atombomben, doch schon bald verliert sich die
Handlung in zahlreichen Stunts über und unter Wasser. Auch der ansonsten
sehr zuverlässige italienische Schauspieler Adolfo Celi kann als
Bösewicht Largo in keinster Weise mit "Goldfinger" Gert
Fröbe konkurrieren.
Neben
Albert R. Broccoli und Harry Saltzman fungierte bei "Feuerball"
noch ein gewisser Kevin McClory als Co-Produzent. Dieser hatte bereits
1960 gemeinsam mit Bond-Schöpfer Ian Fleming an einem 007-Drehbuch
gearbeitet. Als das Filmprojekt nicht zustande kam, machte Fleming
daraus den Roman "Feuerball". Doch das Buch enthält auch
Story-Elemente, die von McClory stammten. Daher wurde dieser von
Broccoli und Saltzman kurzerhand zum Co-Produzenten gemacht und
erhielt auch noch die Erlaubnis, den selben Stoff zehn Jahre später
noch einmal verfilmen zu dürfen. Aus dieser Rechtslücke heraus entstand
1983 nach vielen Rechtsstreitigkeiten "Sag
Niemals Nie" mit dem Sean Connery noch einmal zur Bond-Serie
zurückkehrte und Roger Moore in seinem zeitgleich entstandenen "offiziellen"
Bond-Film "Octopussy" erfolgreich
Konkurrenz machte. "Sag Niemals Nie" erzählt sehr viel
schwungvoller und dabei auch recht selbstironisch die nahezu gleiche
Geschichte wie "Feuerball" und verfügt außerdem mit Klaus
Maria Brandauer, Kim Basinger und Barbara Carrera, deren Darstellung
schon stark an Famke Janssens Leistung in "GoldenEye"
erinnert, über eine sehr viel interessantere Besetzung.
|
Die
DVD: |
| Anbieter: |
Twentieth
Century Fox Home Entertainment |
| Länge: |
125
min |
| Format: |
1
: 2,35, anamorph |
| Sprachen
und Ton: |
Englisch
(Dolby 5.1) und Deutsch (Dolby 5.1, dts) |
| Untertitel: |
Deutsch,
Englisch,Türkisch |
| Ländercode: |
2
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Extras
(teilweise auf einer zweiten DVD):
- Zwei Extratonspuren mit
Kommentaren von allen möglichen
an der Herstellung des Filmes beteiligten Personen (Sean Connery
ist übrigens nicht dabei), wie
alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln
- Inside "Thunderball",
ein umfassender 26-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes
- "Das Feuerball-Phänomen":
Ein 30-minütiges Special
- Die unglaubliche Welt des James
Bond (48:44 min)
- "Feuerball – Ein Einblick":
Ein kurzer Bericht, der über die unterschiedlichen Versionen einzelner
Szenen in "Feuerball" informiert (3:37 min, 1 : 2,35,
nicht anamorph, Mono)
- Bill Suitor - Der Raketenmann
(3:43 min)
- Die Sprengung eines Autos (16:25
min)
- Werbung für Regenmantel (0:30
min), 007-Hose (0:30 min) und Ausrüstung (0:58 min)
- Designer Ken Adam kommentiert
Aufnahmen von der Locationsuche (12:34 min)
- Fotos für eine Bootsschau
(2:47 min)
- "Missionskontrolle":
Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter
Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz
ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten
- Galerie mit 150 thematisch geordneten
Fotos und Plakaten aus aller Welt
- englischer Kinotrailer (2:59 min,
1 : 2,35, anamorph, Mono)
- englischer Kinotrailer (2:49 min,
16 : 9, nicht anamorph, Mono)
- englischer Kinotrailer zum Double
Feature "Feuerball/Man lebt nur zweimal" (2:13 min,
16 : 9, nicht anamorph, Mono)
- zwei schwarzweiße drei TV-Spots
(0:56 min und 0:57 min, Vollbild, Mono)
- drei TV-Spots zum Double Feature
"Liebesgrüsse aus Moskau/Feuerball" (0:59 min, 0:21
min und 0:10 min, Vollbild, Mono)
- zehn Radio-Spots (insgesamt 5:05
min, Mono)
- 8-seitiges farbige Booklet
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Mankos:
-
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Fazit:
Die “Ultimate DVD Edition“
trägt ihren Namen völlig zu Recht. Alle Extras der ohnehin schon
prall ausgestatteten vorherigen DVD-Edition sind enthalten und zusätzlich
wurden noch weitere sehr interessante Berichte ergänzt. Auch das
überarbeitete Bild und die neue (trotz Dolby 5.1 und dts recht dezente)
Tonabmischung überzeugen.
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