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Der
Film:
Zum 100. Geburtstag des Kinos produzierte
das British Film Institute 1995 eine Reihe von Dokumentationen
über die Filmgeschichte der Welt, die “Zweitausendeins“ zehn
Jahre später in einer Box mit 7 DVDs und 21 Stunden Spieldauer
veröffentlicht. Die insgesamt 17 Filme wurden jeweils von
renommierten regionalen Filmkünstlern auf höchst unterschiedliche
Art realisiert.
Zwei der Scheiben füllt Martin Scorsese
mit jeweils vierstündigen sehr persönlich geprägten
Beiträgen über das USA-Kino und über seine liebsten
italienischen Filme. Die Qualität und Präzision von
Scorseses Beiträgen erreichen die anderen Filme nur selten.
Besonders peinlich ist Godards wirrer Beitrag über “2 x 50
ans de cinéma francais“ und auch Edgar Seitz zusammengestückelte
“Nacht der (deutschen) Regisseure“ ist eher nervig als aufschlussreich.
Faszinierend hingegen sind z. B. die Bilder
des frühen australischen oder indischen Kinos oder die Vielfalt
im skandinavischen oder britischen Film. Insgesamt wird eine bunte
filmische Entdeckungsreise geboten, die nichts von ihrer Aktualität
eingebüßt hat.
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