Der Film:
Der Verkehrpolizist Fritz traut sich nicht, die schöne Helene anzusprechen,
obwohl es so einfach wäre, denn sie fährt jeden Morgen mit ihrem Roller an
seiner Kreuzung vorbei. Da muss Helene tätig werden und eine
Verkehrswidrigkeit begehen. Dadurch kommt die Romanze langsam aber sicher in
Gang. Doch manchmal wird es gar zu turbulent und Fritz wünscht sich mehr als
einmal zurück auf seine Kreuzung. Bei "Geliebte weiße Maus"
handelt es sich um einen oft recht verspielten Film, bei dem ständig gesungen
wird, ohne dass es hierzu einen Grund gäbe und oft auch ohne dass die
Beteiligten dazu wirklich befähigt sind. Manchmal wird es sogar leicht
surreal, etwa wenn Fritz und Helene mit einem Sonnenschirm über Dresden
schweben.
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Mit
mehr als 4 Millionen Besuchern war das farbige Singlustspiel "Geliebte
weiße Maus" einer der größten Erfolge in den Kinos der DDR
und ebnete die Filmkarriere des zuvor eher im Fernsehen aufgefallenen
Rolf Herrichts (1927 - 1981). Vom Typ her ist Herricht am ehesten
mit Heinz Rühmann zu vergleichen. Schön, dass die Firma Icestorm
neben DDR-Propaganda wie - "Ernst
Thälmann"
und verbotenen DEFA-Filmen wie "Spur
der Steine" auch Unterhaltungsfilme wie "Heisser
Sommer" veröffentlicht, die oft deutlich besser gemacht
sind als vergleichbare westdeutsche Produktionen.
Der zweite auf dieser DVD enthaltene schwarzweiße Film mit Rolf
Herricht ist hingegen deutlich schlichter gehalten. In "Der
Reserveheld" spielt er einen erfolgreichen Schauspieler, der
zum Reservedienst bei der Volksarme einrücken muss. Die sich hieraus
ergebenen Turbulenzen verlaufen erwartungsgemäß und gipfen darin,
dass der anfangs schlampige und unwillige Soldat schließlich über
sich hinaus wächst. Der Unterschied zu westlichen Filmen besteht
allenfalls darin, dass hier (und auch in "Geliebte weiße Maus")
keine Figur und schon gar kein Vertreter der Obrigkeit böse Absichten
hat, sondern alle Menschen eigentlich gut sind.
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