Der
Film:
Eine Weltraumkolonie führt einen Unabhängigkeitskrieg gegen
die übermächtige Erdföderation. Der junge Amuro Rey,
der mitten in die Kämpfe hineingerät, entdeckt zufällig
nicht nur den gigantischen Kampfroboter "Mobile Suit GUNDAM"
sondern auch noch das zugehörige Handbuch.
“Gundam“ steht
für “General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering
(System)” und ist der populärste Vertreter des wohl bekanntesten
Klischees der japanischen Trickfilm- und Comicserien: Riesige Kampfroboter,
die von Soldaten oder gar von Kindern gesteuert werden und sich
erbitterte Gefechte liefern. Sage und schreibe zehn japanische TV-Serien
tragen den Titel “Gundam“ und erzählen von großen galaktischen
Kriegen und kleinen Menschen in riesigen Maschinen.
Dieser
Film entstand im Anschluss an die erste 43-teilige “Gundam“ TV-Serie,
die 1979 ausgestrahlt wurde. Die Animation ist hier noch eher schlichte
Handarbeit (später “Gundam“-Serien setzen auf Computeranimation)
und erinnert dadurch stärker an die zeitgleich entstandene
Serie “Captain Future“
und weniger an heutige aufwändige Zerstörungsepen wie
“Steamboy“. Doch die flott erzählte
Geschichte ist ein zeitlos utopisches Vergnügen.
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