Der
Film:
Neil Oliver freut sich gar nicht als er zu seinem 23. Geburtstag von
seinem Vater einen roten BMW geschenkt bekommt. Er wünscht sich
vielmehr endlich zu erfahren, was er aus seinem Leben machen soll.
Dies ruft den kauzigen O. W. Grant auf den Plan, der mit magischen
Kräften Wünsche erfüllt und es leid ist immer nur für
Geld oder Sex sorgen zu müssen. Grant schickt Neil auf einen
Selbstfindungstrip entlang des Highways Interstate 60, obwohl diese
Straße auf keiner Landkarte existiert.
Bob
Gale, der Drehbuchautor der “Zurück
in die Zukunft“-Trilogie hat sich eine nette Geschichte für
ein interessantes Episoden-Roadmovie ausgedacht. Gales Inszenierung
geriet jedoch etwas hausbacken und erinnert eher an ein TV-Movie
als an einen Kinofilm. Doch immerhin versammelt “Interstate 60“
eine beachtliche Riege prominenter Darsteller (darunter das “Zurück
in die Zukunft“-Duo Michael J. Fox und Christopher Lloyd), die teilweise
jedoch nur winzige Auftritte zu absolvieren haben.
Leider
bleibt der Hauptdarsteller James Marsden (“X-Men“)
ziemlich blass und auch der Overactor Gary Oldman gibt nur recht
gebremst den Wunschdämonen Grant. Etwas Entschädigung
bietet der immer zuverlässige Chris Cooper (“Adaption“)
als fanatischer
Wahrheitsfanatiker. Insgesamt also ein Highway-Trip mit Höhen
und Tiefen.
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