Der
Film:
Daniel (Ralph Maccio) zieht mit seiner Mutter von New Jersey nach
Kalifornien. Am Strand lernt er dort die blonde Ali (Elisabeth Shue)
kennen. Als er ihr bei einem Streit mit ihrem Ex-Freund Johnny zur
Hilfe eilt, steckt er Prügel ein. Um sich gegen seine Feinde durchzusetzen,
nimmt er Karate-Unterricht bei dem Hausmeister Miyagi (Pat Morita),
der mit ungewöhnlichen Methoden trainiert. Beim großen Karate-Turnier
nimmt er teil und muss im Endkampf gegen Alis Exfreund Johnny antreten,
der schmutzige Tricks einsetzt.
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Acht
Jahre nach “Rocky“ drehte John G. Avildsen eine Art Juniorversion
davon, wobei Boxen durch Karate ersetzt wurde. Der Film wäre wohl
nicht weiter der Rede wert, wenn nicht der zuvor nur als Comedian
aufgefallene Pat Morita den unorthodoxen Mr. Miyagi gespielt hätte
(und dafür eine Oscar-Nominierung erhielt). Dier von ihm sehr knuffig
verkörperte Karate-Guru missbraucht seinen Schüler scheinbar
zunächst dazu seine zahlreichen Autos zu putzen oder den Zaun zu
streichen. Doch Daniel kann auch bei Karate-Kämpfen brauchen was
er bei diesen Tätigkeiten gelernt hat und Miyagi hat auch eine
düstere Seite.
Ursprünglich
sollte Toshiro Mifune den Miyaki spielen, doch mit dem gestrengen
Samurai wäre es wahrscheinlich kein so vergnüglicher Film geworden,
an den sich jeder, der ihn in den Achtziger Jahren sah, gerne erinnert.
Es folgten drei immer schwächer werdende Fortsetzungen (in letzterer
trat Hilary Swank die Nachfolge von Ralph Macchio an) sowie ein
Remake.
Remakes
haben zumindest einen Vorteil: Meist werden auch die Originalfilme
wieder veröffentlich und dies oft auch noch in Form von Sondereditionen
mit interessantem Bonusmaterial. Nachdem Jackie Chan und Will Smiths
Sohn Jaden die Hauptrollen in einer in China angesiedelten (sehr
erfolgreichen) Neuverfilmung von “Karate Kid“ auftraten,
wurde das Original (und Teil 2) als Sondereditionen aufgelegt. Doch
während die Blu-ray interessante Dokus und aufgemotzten
Ton bietet, enttäuscht die spartanische DVD-Neuauflage mit
Stereo-Ton und ohne Extras.
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