Der
Film:
Der Grund für ihr Zusammentreffen ist eigentlich eher traurig,
ein von ihnen sehr verehrter Trainer aus Jugendzeiten ist verstorben.
Doch das Wiedersehen von fünf Sandkastenfreunden auf der Beerdigung
führt dazu, dass sie an einem Wochenende ihre guten alten Zeiten
wiederaufleben lassen. Dabei kümmert es sie wenig, dass sie alle
mittlerweile angesehene Geschäftsmänner, Ehemänner
und Väter sind...
Die
Grundidee dieses Filmes scheint John Grishams Buch “Der
Coach“ entnommen zu sein, doch das Resultat ist weniger
eine Reflektion über den “süßen Vogel Jugend“ sondern vielmehr eine
turbulente Sommerkomödie mit Tendenzen zu Vulgärklamauk. Dabei handelt
es sich trotz des hochkarätigen Comedian-Casts weniger um ein Ensemblestück
sondern eher um ein Solo für Sandler.
Adam
Sandlers Figur – ein erfolgreicher aber auch etwas abgehobener Hollywood-Produzent
– steht eindeutig im Mittelpunkt des Filmes, seine Co-Komiker Kevin
James (mit ihm drehte Sandler bereits “Chuck
und Larry“), Chris Rock, David Spade und Rob Schneider
sind eher Stichwortgeber, während sich bei den weiblichen Figuren
nur die Darstellerin von Sandlers Ehefrau profilieren kann, zum
Glück spielt Salma Hayek diese Rolle. Wer nicht mehr erwartet
als eine routiniert dargebotene Ansammlung von mehr oder weniger
gelungenen Gags sowie kurz vor Schluss die genreübliche Rührseeligkeit,
wird hier überraschungsarm aber passabel unterhalten.
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