Der
Film:
Nach einem Flugzeugabsturz im afrikanischen Busch kehrt Professor
Charles Decker mit einem Schimpansen Konga auf dem Arm nach London
zurück. Im heimischen Gewächshaus beginnt er unverzüglich
daran zu basteln die Weltherrschaft oder so etwas Ähnliches zu
erringen. Aus exotischen fleischfressenden Pflanzen gewinnt Decker
ein Serum, das den kleinen Konga ganz gewaltig wachsen lässt.
Es
dauert allerdings eine ganze Weile (circa 70 min) bis Konga tatsächlich
die “King Kong“-Dimension
wie auf dem hier abgebildeten Filmplakat einnimmt. Zunächst
verwandelt sich der Schimpanse in einen normalgroßen Mann
im Affenkostüm. Erst nachdem Professor Decker sich an seine
Studentin Sandra heranmacht, verabreicht seine eifersüchtige
Mitarbeiterin Margaret dem Affen eine Überdosis Wachstumsserum.
Dadurch ist das Viech plötzlich so groß wie Big Ben.
Doch
“Konga“ hat mehr zu bieten als herrlich trashige Trickeffekte. Als
reichlich hinterhältiger Professor Decker kann Alfred Gough
(der später den Butler Alfred in allen vier “Batman“-Filmen
spielen sollte) alle Register seiner Darstellungskunst ziehen und
dem Produzenten Herman Cohen gelang ein weiteres höchst unterhaltsames
B-Picture im Stile seines Hits “I was a Teenage Werewolf“ (“Der
Tod hat schwarze Krallen“). Nicht zu unrecht schreibt Ingo Strecker
im Booklet dieser DVD: “… und genießbarer als das fade “King
Kong“-Remake von 1976 ist “Konga“ allemal.“
|